Die Fusionsidee kommt schlecht weg

Andreas Kleeb will die elf Zuger Gemeinden zu einer fusionieren. Politische Gegner wie Freunde halten dies für unrealistisch.

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Noch flattern die Gemeindefahnen autonom im Wind. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Noch flattern die Gemeindefahnen autonom im Wind. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Weil die politischen Parteien immer öfter Personalprobleme haben, träumt der scheidende FDP-Präsident Andreas Kleeb von einem Stadtkanton Zug. Er ist der Meinung, mit einer Grossfusion liessen sich viele personelle wie finanzielle Ressourcen sparen (Ausgabe vom Dienstag).

Hört man sich in Politkreisen um, wird schnell klar: Kleebs Idee ist nicht mehrheitsfähig. Zwar wird der visio­näre Gehalt seiner Überlegungen da und dort gelobt. Doch niemand glaubt an deren Umsetzbarkeit.

«Im Moment ist der wirtschaftlich-finanzielle Zwang einfach nicht gegeben», sagt etwa der Zuger Stadtpräsident Dolfi Müller (SP), während CVP-Kantonalpräsident Andreas Huwyler den Standortwettbewerb zwischen den Gemeinden «für gut und befruchtend» hält. Auch Manuel Brandenberg ist gegen Fusionen in Zug: «Das historische Gefüge der elf Zuger Gemeinden garantiert Bürgernähe», sagt der kantonale SVP-Präsident.

Christian Peter Meier

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