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Kein Präsident und kein Sportchef mehr: Die Generalversammlung von Zug 94 hinterlässt Fragen

Der Fussballklub steht nach dem Rücktritt von Beat Knoblauch ohne Vereinsobersten da. Und Dusan Ilic entschied kurz vor der Versammlung, sein Amt als Sportchef niederzulegen.
Martin Mühlebach
Dusan Ilic, der langjährige Spieler der Zuger, war knapp dreieinhalb Jahre Sportchef des Erstligisten. (Christian H. Hildebrand, Neue ZZ)

Dusan Ilic, der langjährige Spieler der Zuger, war knapp dreieinhalb Jahre Sportchef des Erstligisten. (Christian H. Hildebrand, Neue ZZ)

Regionalsport Rund 130 Mitglieder von Zug 94 wohnten der Generalversammlung (GV) im Burgbachsaal bei. Um es vorweg zu nehmen: Das Vereinspräsidium ist nach dem Rücktritt von Präsident Beat Knoblauch vakant. Jener wurde sogleich zum Ehrenpräsidenten ernannt. Neu nehmen der Trainer der ersten Mannschaft aus der 1. Liga, Ergün Dogru, als Geschäftsführer sowie dessen Assistent Vural Oenen im Vorstand von Zug 94 Einsitz.

Überraschend gab zudem der Sportchef Dusan Ilic kurz vor der GV seinen Rücktritt bekannt. «Hinter meinem Rücken liefen Sachen, die ich zu einem späteren Zeitpunkt näher erläutern werde», sagte Ilic zunächst. Er liess sich bloss entlocken, dass ein Zürcher Reisebüroinhaber sein Interesse am Präsidium von Zug 94 angedeutet habe, da er Sponsoren mitbringen könne. «Als er am vergangenen Freitag seine konkreten Vorstellungen hätte präsentieren sollen, ist er nicht erschienen – und am Montag hat er dann endgültig abgesagt», erklärt Dusan Ilic.

Unstimmigkeiten herrschten anscheinend auch zwischen dem Sportchef und Trainer Ergün Dogru. Es sei abgemacht gewesen, dass er, Ilic, Spieler oder einen Masseur hole. Aber letztlich habe niemand mehr etwas von dieser Abmachung wissen wollen.

Ein Minus in der Jahresrechnung

Die Realität ist, dass der Verein Zug 94 an allen Ecken und Enden sparen muss, zumal man im vergangenen Vereinsjahr ein Defizit von rund 23000 Franken eingefahren hat. Wegen des Budgets und der Auflösung der AG, womit auch die einstigen Profifussballbestrebungen begraben wurden, gab es in Burgbachsaal einige kritische Wortmeldungen.

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