Vereine und Verbände
Die GGZ wirkt auch in der Krise

Am 26. Mai 2021 fand die 136. Generalversammlung der Gemeinnützigen Gesellschaft Zug statt.

Für die Gemeinnützige Gesellschaft Zug: Maria Hügin, Geschäftsführerin GGZ
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Die Fachinstitution Sennhütte an ihrem neuen Standort im Unterhorbach auf dem Zugerberg.

Die Fachinstitution Sennhütte an ihrem neuen Standort im Unterhorbach auf dem Zugerberg.

Bild: PD

Leider musste für die GGZ-Generalversammlung bereits zum zweiten Mal der schriftliche Weg gewählt werden, wodurch der persönliche Austausch der Vereinsmitglieder bedauerlicherweise abermals ausblieb. Von den aktuell rund 1200 Mitgliedern der GGZ machte ein erfreulich hoher Anteil von 43 Prozent von seinem Stimmrecht Gebrauch.

Peter Hebeisen, der Präsident der GGZ, und die Geschäftsleitung blickten auf ein ereignisreiches Jahr 2020 zurück. Trotz der Pandemie konnten verschiedene Projekte abgeschlossen und Vorhaben realisiert werden. Dabei ist vor allem der Umzug der Fachinstitution Sennhütte an ihren neuen Standort im Unterhorbach auf dem Zugerberg zu nennen. Aber auch die Umstellung der Horbach Schule auf einen 288-Tage-Betrieb war erfolgreich. Dadurch können Schülerinnen und Schüler nun bei Bedarf an den Wochenenden und in den Ferien im Internat bleiben. Sehr erfreulich war in diesem Jahr zudem das klare «Ja» der Stimmbevölkerung der Stadt Zug zum Bau des neuen Ökihofs. Damit blickt das Arbeitsprojekt GGZ@Work mit der geplanten Betriebszusammenlegung im neuen Recyclingcenter einer spannenden Zukunft entgegen.

Das vergangene Jahr wartete mit Herausforderungen wie Fernunterricht und Kurzarbeit auf. So mussten beispielsweise die Sprachkurse des Loretos innerhalb kürzester Zeit von Präsenz- auf Fernunterricht umgestellt werden. Diesen Widrigkeiten zum Trotz konnten auch in diesem Jahr wieder unzählige Menschen mit Freizeit- und Kulturangeboten erreicht und in schwierigen Lebenslagen gestützt werden. Auch konnten über den GGZ-Fonds und den ACB-Fonds 41 Projekte aus der stark von der Pandemie betroffenen Zuger Kunst- und Kulturbranche mit insgesamt rund 180000 Franken finanziell gefördert werden. Ermöglicht wird dieses Wirken durch tatkräftige Mitarbeitende, treue Vereinsmitglieder, grosszügige Spenderinnen und Spender und die öffentliche Hand, denen ausdrücklich gedankt wird.

Beständigkeit im Vorstand

Die Auszählung der abgegebenen Stimmen der Vereinsmitglieder zeigt die Genehmigung des Jahresberichtes sowie der Jahresrechnung 2020 der GGZ. Der Vorstand wurde entlastet und auch alle anderen Anträge wurden angenommen. Als Mitglieder für weitere vier Jahre wieder in den Vorstand gewählt wurden Susanne Grob Schmuckli und Andreas Plimpton. So behält der Vorstand seine aktuelle Besetzung bei.

Hoffnungsvoll wird die Vernissage des Zuger Neujahrsblatts 2022 angekündigt. Zusammen mit den Vereinsmitgliedern soll der gesellige Anlass am 17. November 2021 begangen werden.