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Das Zentrum für Pflege und Betreuung in Menzingen bekommt einen Neubau

Das Projekt «Lueg emol» wird mehr Komfort für die Bewohnerinnen und Bewohner des Zentrums Luegeten bringen. Am 26. Februar feierten die Beteiligten in der Baugrube die Grundsteinlegung.
Rahel Hug
Andreas Etter (Gemeindepräsident Menzingen), Ruedi Wismer (Geschäftsführer), Konrad Hegglin (Hilfsgesellschaft), Jürg Brändli (Verwaltungsratspräsident Luegeten AG), Ruth Giger (Architektin) und Daniel Schillig (Gemeindepräsident Neuheim, von links) lassen die Kiste mit den Erinnerungen im Boden verschwinden. (Bild: Rahel Hug, Menzingen, 26. Februar 2019)

Andreas Etter (Gemeindepräsident Menzingen), Ruedi Wismer (Geschäftsführer), Konrad Hegglin (Hilfsgesellschaft), Jürg Brändli (Verwaltungsratspräsident Luegeten AG), Ruth Giger (Architektin) und Daniel Schillig (Gemeindepräsident Neuheim, von links) lassen die Kiste mit den Erinnerungen im Boden verschwinden.
(Bild: Rahel Hug, Menzingen, 26. Februar 2019)

Ob die Fachleute bei den Bauarbeiten an der Luegetenstrasse 10 noch auf die Kiste der letzten Grundsteinlegung des 1965 fertiggestellten alten Luegeten-Baus stossen werden? Bisher ist sie jedenfalls nicht aufgetaucht. Wo vor rund 55 Jahren der Startschuss fiel für das Kranken- und Pflegeheim Luegeten und nun ein grosses Loch klafft, haben die Verantwortlichen am 26. Februar erneut einen Meilenstein gefeiert. Und wiederum eine Kiste versenkt.

Sie symbolisiert die Basis für das Projekt «Lueg emol». Auf dem Areal des alten Luegeten-Gebäudes, das in den letzten Monaten abgerissen wurde, entsteht ein Ersatzneubau. Zudem wird das neuere Gebäude, es wurde 1995 fertiggestellt, generalüberholt und einer Nutzungsanpassung unterzogen.

Zufrieden mit der Übergangslösung

Jürg Brändli, Präsident des Verwaltungsrats der Luegeten AG, freute sich, dass das Bauvorhaben nun einen weiteren, wichtigen Schritt vorankommt. «Eine Grundsteinlegung soll ja eigentlich die bösen Geister vertreiben, doch ich glaube, hier gibt es gar keine bösen Geister. Sonst würde die Sonne nicht für uns lachen», sagte er zu den Anwesenden in der Baugrube und wünschte allen Beteiligten einen reibungslosen Bauverlauf ohne Pannen. Andreas Etter, Gemeindepräsident von Menzingen, sagte: «Der positive Geist des alten Hauses soll auch im neuen, freundlicheren Zuhause weiterleben.»

Während der Bauarbeiten leben die Bewohnerinnen und Bewohner der «Luegeten» in einem Pavillon auf dem Areal des ehemaligen Werkhofs im Eu. Dieses Teilprojekt heisst «Luegeten unterwegs». Ende September sind die 61 Senioren umgezogen. Geschäftsführer Ruedi Wismer ist zufrieden mit der Übergangslösung: «Die Bewohner haben sich sehr gut eingelebt.» Der Standort sei ein Glücksfall, die Aussicht herrlich. Besonders stolz sei er auf die Mitarbeitenden. «Sie ziehen alle am selben Strang.» Die Atmosphäre sei warm und hell. «Wenn wir dereinst wieder umziehen dürfen, werden wir den Pavillon sicher auch etwas vermissen.»

Aus vielen Doppel- werden Einzelzimmer

Die Projekte kosten gemeinsam rund 33 Millionen Franken, rund 6 Millionen steuern die Gemeinden (Menzingen und Neuheim) und der Kanton bei. Finanzierungspartner ist die Luzerner Kantonalbank. Das Projekt «Lueg emol» bringt mehr Komfort für die Bewohner der «Luegeten». Aus vielen der bisherigen Doppelzimmer werden Einzelzimmer, jedes erhält eine eigene Nasszelle mit Dusche. Die Verantwortlichen rechnen mit einer zweijährigen Bauzeit.

Das Zentrum macht sich fit für die Zukunft. Ob und wann wohl auf dem Areal die nächste Grundsteinlegung erfolgen wird, steht zurzeit in den Sternen. Fest steht nur: Die gestern vergrabene Kiste wird bestimmt nicht ganz so schwer auffindbar sein wie die letzte – denn wie verschiedene Anwesende bestätigten, ist sie besonders gross.

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