Die Kleinsten waren voll in Fahrt

So sanft wie diese Feen und Piraten aussehen, waren sie am Donnerstag in Rotkreuz nicht.

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Kinderumzug in Rotkreuz. (Bild: Maria Schmid/Neue ZZ)

Kinderumzug in Rotkreuz. (Bild: Maria Schmid/Neue ZZ)

Unter dem Motto «Peter Pan und Kapitän Hook» zogen am Donnerstagnachmittag kleine, Furcht erregende Gestalten durch Rotkreuz. Hinter den als wilde Wikinger gekleideten Rütifägern, die unablässig guggten und schränzten, verbreiteten Piraten und Cowboys Angst und Schrecken.

Obwohl es sich dabei um Chnöpfli im Vorschulalter handelte, musste sich das Publikum am Strassenrand in Acht nehmen. Nebst Konfettis flogen nämlich auch Kugeln durch die Luft. Der sechsjährige Raphael Wahl triumphierte: «Ich habe meine Grossmutter getroffen.» Und schwer verletzt? «Nein, nein», beschwichtigte er. «Ich habe nicht mit richtigen Kanonenkugeln, sondern mit Schokoladekugeln geschossen.»

Bild: Maria Schmid/Neue ZZ
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Ausgelassene Konfettischlacht

Nebst den sich wild gebärdenden Piraten sorgten Kapitän Hook und sein Gefolge für Ruhe und Ordnung. Der dreijährige Yannick Ruch, alias Peter Pan, der den Umzug friedlich schlafend im Kinderwagen über sich ergehen liess, schien sich jedenfalls in Sicherheit zu wiegen. Yannick wachte erst wieder auf, als er auf dem Dorfmattplatz eintraf, wo die Gugger der Magic Dreams zu schränzen begannen. Es war der Auftakt zu allerlei Spielen. Die Kleinkinder und die Erwachsenen hüpften und tollten umher, als ein hoch über ihren Köpfen schwebender Ballon zerplatzte und ein gewaltiger, bunter Konfetti- und Schoggimünzenregen auf sie niederprasselte. Dass sich danach eine ausgelassene Konfettischlacht in Gang setzte, versteht sich von selbst.

Beat Wyss von der organisierenden Fasnachtsgesellschaft schaute dem wilden Treiben zufrieden schmunzelnd zu und sagte: «Die Freude der Kinder ist der schönste Lohn für den grossen Aufwand, den meine Helfer im Vorfeld betrieben haben.»

Martin Mühlebach / Neue ZZ