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Leserbrief

Die Klimakrise ist ein Notfall

Zur aktuellen Klimadebatte

Offenbar nehmen einige Zuger Politikerinnen und Politiker nicht nur uns Klimastreikende nicht ernst, sondern vor allem auch die Klimakrise selbst. Zu unserem Bedauern wurde die Diskussion über die Ausrufung des symbolischen Klimanotstands vom Grossen Gemeinderat unterbunden.

Die Gründe für diesen Entscheid sind äusserst fragwürdig. Der symbolische Notstand ist nicht ein Mittel, um die Bevölkerung in Panik zu versetzen. Wäre dies unsere Absicht, würden wir der Bevölkerung Zugs die wissenschaftlichen Studien präsentieren, die eine düstere Zukunft prophezeien, wenn wir nichts an unserem Verhalten ändern.

Vielmehr ist es unser Ziel, die Klimakrise als das anzuerkennen, was sie ist: ein Notfall von höchster Dringlichkeit. Auch wenn die Stadt Zug den Klimanotstand ausruft, haben wir noch nicht die Welt gerettet. Doch dies wäre ein erster Schritt in die Richtung eines energetischen, demokratischen Wandels, der notwendig ist, um die Klimakrise noch abzuwenden. Es handelt sich dabei um ein globales Problem, das sowohl auf internationaler, wie auch nationaler und kommunaler Ebene behandelt werden muss. Nichts gegen den Klimawandel tun, weil das Problem nicht nur uns Zuger betrifft oder wir nicht den Anfang machen wollen, ist eine faule Ausrede.

Herr Landammann Stephan Schleiss schlägt vor, abzuwarten, bis sich die Zuger Politik irgendwann entscheidet, wirksame Massnahmen gegen den Klimawandel auf Gesetzesebene zu verankern, und bis dies geschieht, einfach als Individuum klimafreundlich zu handeln. Doch wir haben keine Zeit zu verlieren, um Schritte gegen die Erderwärmung einzuleiten. Und solange die Politikerinnen und Politiker ihre Aufgabe nicht erfüllen, werden wir weiterkämpfen.

Für das OK Klimastreik: Delia Meier, Zug


Zur Zeit ködert man die Kinder wieder mit unnützem Zeug in den Einkaufstempeln. Dabei überquellen die Kinderzimmer vor lauter Ablenkungskram. Dort, wo jene Sachen herkommen, wird der grösste Teil aus den Fabrikationsanlagen fast ungefiltert in die Luft und ins Wasser gelassen. Ich frage mich, ob die Menschheit erst aufwacht, wenn ihre eigenen Mägen, nicht bloss jene der Tiere mit allem möglichen Gift halbgefüllt sind.

Klimawandel, Biodiversität hin oder her, wir sollten doch alle solche Machenschaften demonstrativ ablehnen. Grundnahrungsmittel auf Schweizer Böden produziert, könnte man auch verteilen. Es würde dem Klima und der Biodiversität mehr nützen, als solcher Kram aus Asien oder sonst wo her.

Claire Hinger, Oberägeri

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