Die Landi will hier einziehen

In den nächsten Tagen schliesst die Cicor den Produktionsstandort im Kanton Zug. Im leeren Gebäude soll künftig auch gebetet werden.

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Noch ist das Gebäude an der Gewerbestrasse 1 mit Cicor angeschrieben. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Noch ist das Gebäude an der Gewerbestrasse 1 mit Cicor angeschrieben. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Produziert wird schon seit ein paar Wochen nicht mehr in den Hallen der Cicor (ehemals Photochemie AG) in Unterägeri, auch der Telefonanschluss ist nicht mehr in Betrieb. In diesen Tagen wird das Gebäude geräumt. Damit geht eine über 35-jährige Unternehmergeschichte im Kanton Zug zu Ende. Über 43 Angestellte beschäftigte der Produzent von Leiterplatten per Ende Dezember 2011. Vier Personen können im Verkauf weiterhin beschäftigt werden. Ihr Arbeitsplatz ist neu im luzernischen Ebikon. Einige Stellen konnten an den Produktionsort in Boudry im Kanton Neuenburg verlegt werden. Wegen der schwierigen Marktsituation und dem Einbruch der Nachfrage sah sich das Unternehmen zur Zusammenführung der Standorte in Boudry gezwungen.

Recherchen unserer Zeitung haben ergeben, dass künftig die Landi Zug einen Teil des leer stehenden Gebäudes nutzen will. Dies bestätigt Johannes Nussbaumer, Präsident der Landi Zug, auf Anfrage: «Wir wollen weiter wachsen und sind überzeugt, dass im Ägerital eine Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen vorhanden ist.» Das ehemalige Cicor-Gebäude habe man geprüft. Dieses eigne sich sehr gut für den Betrieb eines Landi-Ladens.

Die Landi will das Gebäude mit zwei weiteren Parteien im Stockwerkeigentum kaufen. Dabei handle es sich um die Freie Evangelische Gemeinde Ägeri (FEG Ägeri) und die Firma S-TEC Electronics AG aus Unterägeri, die an einer Nutzung der Räume im neueren Teil des Gebäudes interessiert seien.

Ernst Meier

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