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Die meisten Bedenken gegen das Esaf scheinen ausgeräumt

Der Quartierverein Zug-Westwind organisierte in der Aula Riedmatt für die Bewohner einen Informationsabend zum Esaf 2019. Das Interesse war beachtlich.
Monika Wegmann
Die Vorbereitungen für die Grossveranstaltung laufen auf Hochtouren. (Bild: Stefan Kaiser, 6. Mai, 2019)

Die Vorbereitungen für die Grossveranstaltung laufen auf Hochtouren. (Bild: Stefan Kaiser, 6. Mai, 2019)

Vom 23. bis 25. August findet das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest Esaf 2019 in der Zuger Herti statt. Das Organisationskomitee erwartet rund 350000 Besucher. Mit dem Campingplatz in der Lorzenebene für bis zu 20 000 Personen und dem Parkplatz in der Lorzenallmend für bis zu 7000 Autos ist auch die Riedmatt direkt betroffen.

Darum organisierte der Quartierverein Zug-Westwind am Donnerstag in der Aula Riedmatt einen Infoanlass zum Esaf 2019. Präsident Thomas Warnecke war über das grosse Interesse erfreut, fast 100 Anwohner liessen sich von Regierungsrat und Esaf-OK-Präsident Heinz Tännler und Gregor Bruhin, der kürzlich das Ressort Verkehr übernommen hat, über das Grossprojekt informieren. Tännler zeigte engagiert und humorvoll die für Zug riesigen Dimensionen auf und sagte: «Nächste Woche beginnt der Bau der Arena für 57000 Zuschauer.»

Chamer Veloweg ist eingeschränkt

«Die Realisierung ist neben der Freude auch eine grosse Herausforderung», so Tännler, der wie das gesamte OK ehrenamtlich die Sache stemmt. Sehr positiv sei die Suche nach 6000 Helfern verlaufen: «Wir haben einen irrsinnigen Zulauf aus Schulen und Vereinen.» Eine wichtige Rolle spiele die Nachhaltigkeit: «Zur Abfallreduzierung ist für die Festwirtschaft ein Depotsystem geplant.» Laut Bruhin ist von Zufahrtsbeschränkungen vor allem die Herti betroffen, deren Autofahrer sich registrieren müssen. «Die Riedmatt-Ammannsmatt wird durch den Parkplatz in der Lorzenallmend tangiert, wenn die Leute zu Fuss zum Festplatz laufen. In der Zeit ist der Chamer Veloweg für Radfahrer unbenützbar. Autofahrer können über die Chamerstrasse oder den Kreisverkehr ausweichen.»

«Wo genau befindet sich der Campingplatz?», wollte Warnecke wissen. Tännler erklärte: «Von Freimann bis Richtung Cham, die Zufahrt erfolgt über die Schochenmühlestrasse.» Ein Anwohner fragte: «Können die Camper an den Tagen mit dem Auto wegfahren?» «Nein, wegen der Registrierung kann auch kein Fremder zufahren», antwortete Tännler. Auch interessierte, wer für die Sauberkeit auf dem Weg zum Festplatz verantwortlich sei. Laut Tännler sorgt dafür eine Putzequipe auf dem Festgelände, aber nicht auf den Privatwegen. «Für die Wege zum Festgelände haben wir grosse Abfallkübel bestellt», ergänzte Bruhin.

«Gibt es für den Parkplatz Koller eine Alternative bei Regen?» Laut Tännler sieht Plan B in Rotkreuz zwei Orte vor und am Samstag beim Migros-Zentrum. Für Camper gebe es keinen Plan B. Und wenn der Parkplatz voll ist? Tännler: «Der wird nicht voll sein, die Registrierungszahl ist noch tief.» Einer befürchtete Wildparkierer im Quartier. An den Einfallsachsen werde kontrolliert, so Tännler, der zuletzt zwei Tickets verloste.

Ursula Näf freut sich aufs Esaf: «Das ist ein toller Anlass.» Marlen Wildhaber findet: «In der Riedmatt sind wir nicht so nah, das kann man drei Tage aushalten.» Thomas Warnecke würdigte den Riesenkraftakt des Ok: «Auf mich wirkt alles sehr gut organisiert. Der Dialog war wertvoll, vorher habe ich kritische Stimmen gehört. Jetzt konnte einiges richtiggestellt werden.»

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