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Leserbrief

Die «Mimikry-Politiker»

Zu den Nationalratswahlen

Mimikry bezeichnet in der Biologie die Nachahmung einer andern Art durch Anpassung des Aussehens. Zum Beispiel hat sich der harmlose Schmetterling Hornissen-Glasflügler zu seinem eigenen Schutz im Laufe der Evolution das Aussehen einer Hornisse zugelegt. Ähnlich verläuft es aktuell in der Politik. Im Hinblick auf die kommenden Wahlen haben sich fast alle Kandidatinnen und Kandidaten ein grünes Mäntelchen angezogen, weil die Sorge um die Umwelt ganz oben im Sorgenbarometer von uns Wählern steht. Angesichts der dramatischen Klimaveränderungen muss die Politik nun aber schnell und entschieden handeln. Mimikry-Politiker, die nur grün blinken, aber nicht handeln werden, sind Fehlbesetzungen im nationalen Parlament. Im Kanton Zug steht eine Kandidatin für die Wahl in den Nationalrat bereit, die bereits als Regierungsrätin und Frau Landammann viel geleistet hat für den Schutz der Natur und die Artenvielfalt. Sie ist eine Frau mit Tatendrang und Weitsicht, die sich engagiert für Umweltschutz und Klimagerechtigkeit einsetzen wird. Es ist höchste Zeit. Jetzt liegt es an den Wählern, mit einer klugen Wahl dafür zu sorgen, dass in Bern endlich gehandelt wird.

Ursina Iselin, Baar

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