Die Pläne für das Crypto-Areal in Steinhausen werden konkreter

Die Entwicklung des Areals in der Feldmatt schreitet voran. Aktuell ist ein Wettbewerb unter sechs qualifizierten Architektenteams im Gange. Geplant ist ausserdem ein Mitwirkungsanlass.

Vanessa Varisco
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Unter anderem sollen Wohnungen auf dem Crypto-Areal entstehen. (Bild: Stefan Kaiser, Steinhausen, 24. Januar 2018)

Unter anderem sollen Wohnungen auf dem Crypto-Areal entstehen. (Bild: Stefan Kaiser, Steinhausen, 24. Januar 2018)

Es geht voran auf dem Crypto-Areal: Wie seit einiger Zeit bekannt ist, sollen auf der rund 31 000 Quadratmeter grossen Fläche künftig Wohnungen und Geschäftsräume entstehen. Sechs Architektenteams haben Vorschläge zur Entwicklung eingereicht. «Die Entwürfe werden derzeit von einem ausgewiesenen Gremium bestehend aus Experten in Stadt- und Landschaftsarchitektur sowie Vertretern der Grundeigentümerschaft juriert», schreibt die Gemeinde Steinhausen in einer Mitteilung. Für den städtebaulichen Wettbewerb vorgeschrieben war ein Anteil von ungefähr 65 Prozent Wohnen zu 35 Prozent Nichtwohnen.

Bevölkerung soll mitreden

Doch nicht nur der Wettbewerb ist in Gang gekommen, nun soll auch die Bevölkerung am Projekt mitwirken dürfen. «Wie im Mitwirkungsverfahren angekündigt, wird parallel zur städtebaulichen Entwicklung ein moderierter Workshop durchgeführt», schreibt die Gemeinde weiter. Der erste Workshop findet am Dienstag, 25. Juni, statt mit Vertretern aus Quartieren, Vereinen und noch weiteren Interessengruppen.

Jene seien eingeladen, Vorschläge zur Gestaltung des künftigen Quartiers auf dem Crypto-Areal einzubringen. «Diese Vorschläge werden so weit wie möglich in die Aufgabenstellung der nächsten Wettbewerbsphase aufgenommen», so die Gemeinde. In einem zweiten Schritt soll in einem weiteren Workshop aufgezeigt werden, inwiefern Ideen und Anregungen in den einzelnen Projekten verarbeitet wurden. Auf Anfrage erklärt Rachel Gaudenz von der Hansueli Remund Raumplanung GmbH, die für den Weiterentwicklungsprozess beigezogen wurde, dass man dazu momentan noch keine genaueren Angaben machen könne, als jene, welche auf der Gemeinde­website erschienen sind.

Realisierung in Etappen

Grundeigentümerin des Crypto-Areals ist die Areal Steinhausen Zug AG. Diese geht davon aus, dass die Planung zeitnah abgeschlossen und die notwendigen Genehmigungen durch die notwendigen Instanzen erteilt werden. «Dazu zählt auch die Aufhebung des heute bestehenden und die Verabschiedung eines neuen Bebauungsplans, damit das beste Wettbewerbsprojekt realisiert werden kann», heisst es in der Gemeindezeitung «Aspekte». Die eigentliche Realisierung des Projekts soll dann in Etappen erfolgen.

Wie bereits im Herbst letzten Jahres informiert, wurde der Mietvertrag mit der Crypto International AG verlängert und die bestehenden Gebäude sowie die Sportplätze können bis mindestens Ende 2021 benutzt werden.

Der erste Workshop findet am Dienstag, 25. Juni, von 18 bis 21.45 Uhr im Gemeindesaal statt.