Leserbrief

Die Probleme im Sozialhilfebereich endlich anpacken

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In den letzten 10 Jahren sind die Ausgaben der Gemeinden und der Kantone für die Sozialhilfe um über 1 Milliarde gestiegen! Tausende, die nie in unser System einbezahlt haben, profitieren.

So sind zum Beispiel über 90 Prozent der Asylbewerber von der Sozialhilfe abhängig. Als Vergleich: Die Schweizer Bevölkerung kommt gerade mal auf einen Anteil von 2,3 Prozent. Aber nicht nur der Asylbereich hinkt, auch bei den restlichen Zugewanderten ist die Sozialhilfequote bei über 6 Prozent, also beinahe dreimal so hoch wie bei Herr und Frau Schweizer. Viele kleine Gemeinden werden die Steuern erhöhen müssen, auch im Kanton Zug. Aktuell wird unser System ausgenutzt und ist deshalb alles andere als sozial. So wird die Solidarität untergraben. Handeln wir nicht, steuern wir unweigerlich auf noch höhere Kosten für den Mittelstand und auf sozialen Unfrieden zu.

Mitte-links will das Thema weiterhin totschweigen aber wir müssen die Zuwanderung wieder selbstständig steuern, Sozialhilfebezüger sollen nicht eingebürgert werden, für Arbeits- und Integrationsunwillige müssen deutlich tiefere Ansätze gelten und im Asylbereich müssen wir die wirklichen Flüchtlinge viel schneller von den Wirtschaftsmigranten unterscheiden.

Wer kein Anrecht auf Asyl hat, muss auf Nothilfe gesetzt und letztendlich ins Herkunftsland zurückgeschickt werden.

Thomas Werner, Kantonsrat SVP, Nationalratskandidat, Unterägeri