Die Rendite ist die grosse Sorge

Dass es in Zug mehr preisgünstigen Wohnraum braucht, wird kaum bestritten. Trotzdem ärgern sich Investoren über die Stadt.

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Preisgünstige Wohnungen zu realisieren - das ist in der Stadt Zug nicht einfach. (Bild: Jals)

Preisgünstige Wohnungen zu realisieren - das ist in der Stadt Zug nicht einfach. (Bild: Jals)

Deutlich haben die Stadtzuger vor mehr als einem Jahr die neue Ortsplanung abgesegnet. Und damit auch der Schaffung einer Zone für preisgünstigen Wohnungsbau zugestimmt. Vier Gebiete sind dafür bezeichnet worden, jetzt geht es um die Umsetzung der rund 340 preisgünstigen Wohnungen. Doch diese gestaltet sich schwierig, wie eine Umfrage zeigt. Denn gerade die vom Stadtrat festgesetzten Mietzinsobergrenzen bereiten den Grundstückeigentümern Kopfzerbrechen. Sie sorgen sich um die Rendite. Gar wird ein Baubeginn in Frage gestellt. Ebenfalls bemängelt wird, dass die Stadt nicht auch preisgünstige Eigentumswohnungen zulassen will. «Eigentum würde das Bauen verflüssigen», sagt Urban Keiser, Präsident der Korporation Zug, einer betroffenen Landeigentümerin. Denn gerade private Landbesitzer, die bauen möchten, bräuchten dann weniger Eigenkapital, um ein Projekt realisieren zu können. Zugs Stadtplaner Harald Klein kennt die Bedenken. «Es ist aber trotzdem möglich, unter diesen Bedingungen preisgünstigen Wohnraum zu erstellen.»

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Den ausführlichen Beitrag lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.