Die Samariter sind in der Not

Die Samaritervereine im Kanton Zug verlieren immer mehr Mitglieder. Ein Problem, das für Veranstalter teuer werden kann.

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Mitglieder des Samaritervereins Zug demonstrieren ihre Arbeit. (Bild: Archiv Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Mitglieder des Samaritervereins Zug demonstrieren ihre Arbeit. (Bild: Archiv Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Der Baarer Samariterverein schlägt Alarm: Weil die Organisation nicht mehr über genügend Aktivmitglieder verfügt, wird sie in Zukunft nicht mehr alle Postendienste an Veranstaltungen übernehmen können.

Nicht nur in Baar kämpfen die Samariter mit Nachwuchsproblemen. Hans Amberg, Präsident des Samariterverbands des Kantons Zug, sagt: «Die Mitgliederzahlen sinken seit einigen Jahren.» Die einzelnen Vereine in einem einzigen kantonalen Verbund zusammenzufassen, ist für Hans Amberg aber trotz der schwierigen Situation keine Option.

«Falls wir nicht wieder mehr Mitglieder finden, können wir in Zukunft wohl nicht mehr alle Veranstaltungen abdecken», sagt Amberg. Das bedeutet, dass die Organisatoren auf Ärzte oder auf die Rettungssanität zurückgreifen müssten. Eine Entwicklung, welche die heutigen Kosten von rund 20 bis 40 Franken pro Stunde für einen Samariter-Postendienst massiv verteuern würde.

Stephanie Hess

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