Die Sanierung der alten EPA scheitert erneut

Wieder eine Niederlage für die Besitzerin des Warenhauses am Bundesplatz: Die Stadt Zug lehnt ihr Baugesuch ab.

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Als zu dominant beurteilt die Stadt Zug das Projekt. (Bild: PD)

Als zu dominant beurteilt die Stadt Zug das Projekt. (Bild: PD)

Ein Weihnachtsgeschenk war dies für die Swiss Life nicht. Die Eigentümerin des alten EPA-Gebäudes hatte eigentlich vor, den Siebzigerjahrebau am Bundesplatz einer Grundsanierung zu unterziehen. Vor einem halben Jahr stellte sie das Projekt dafür vor. Doch: Die Stadt Zug lehnt nun das entsprechende Baugesuch ab. Auch auf Empfehlung der Stadtbildkommission und der kantonalen Denkmalpflege. Somit muss die Swiss Life erneut eine Niederlage einstecken, dies, nachdem bereits vorgängige Vorhaben zur Erneuerung des Warenhauses gescheitert sind.

«Wir tendieren dazu, den negativen Entscheid zu akzeptieren und auf die geplante Gesamtsanierung der Liegenschaft zu verzichten», sagt Swiss-Life-Pressesprecher Dajan Roman. Sprich: Das Erscheinungsbild des Gebäudes, das vielen Zugern ein Dorn im Auge ist, wird wohl noch eine längere Zeit erhalten bleiben. Obwohl - vielleicht entscheidet ja der Zuger Regierungsrat anders. Er wird sich mit dem Bauprojekt befassen müssen, weil die Swiss Life laut Roman vorsorglich Verwaltungsbeschwerde gegen den Beschluss des Stadtrates erheben wird. Doch verschiedene Vertreter der Stadt bezweifeln, dass die Swiss Life damit einen Erfolg erzielen kann.

Doch was sind denn eigentlich die Gründe für den abschlägigen Entscheid der Stadt? Sie sind vor allem gestalterischer Natur. «Mehr Bescheidenheit und Zurückhaltung wäre wünschenswert gewesen», sagt Stadtarchitekt Beat Aeberhard.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der neuen Zuger Zeitung.