Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Leserbrief

Die Schweiz braucht dringend einen zweiten Rütlirapport

Zu einem allfälligen Rahmenvertrag mit der EU

Zu der von der EU im Stile eines von Untertanen geforderten Gehorsams zur Unterzeichnung eines demütigenden Unterwerfungsvertrags möchte ich hier die Ansichten von drei Personen mit eindrücklicher Aussagekraft schildern:

Zu Beginn ein Zitat von Thomas Bornhauser, dem ehemaligen Chefredaktor, in der «Zentralschweiz am Sonntag»: «Ein volles Portemonnaie darf nicht das höchste Gut sein, das es für uns zu erreichen und zu verteidigen gilt.» Seien wir uns bewusst, dass nicht das Portemonnaie einer bescheidenen Bürgerschaft dicker würde, sondern dasjenige skrupelloser, globaler Spekulanten in ihrer unersättlichen Profitgier!

Anschliessend kann ich gleich überleiten zu einem Artikel des NZZ-Journalisten Hansueli Schöchli: «Schweizer Firmen in ausländischer Hand.» Ein Ausbau der Aktionärsrechte dürfte eine wesentliche Stärkung ausländischer Akteure bringen, vor allem von professionellen ausländischen Investoren wie Beteiligungsgesellschaften, Hedgefunds oder Pensionskassen. Der Löwenanteil an Aktien börsenkotierter Schweizer Firmen liegt nämlich nicht in den Händen helvetischer Privatanleger, sondern ausländischer Profi-Investoren. Gemäss den jüngsten Daten des Schatzamtes und der Notenbank der USA hielten allein US-Investoren Ende 2012 etwa 30 Prozent der börsenkotierten Schweizer Aktien (etwa 300 Milliarden Franken). Für US-Investoren war die Schweiz 2012 nach Grossbritannien, Japan und Kanada der viertwichtigste Aktienmarkt.

Aus den Daten unserer Nationalbank lässt sich herauslesen, dass der gesamte Anteil ausländischer Investoren am Schweizer Aktienmarkt etwa zwei Drittel beträgt.» Dies sind folglich die globalisierten Eliten, eine privilegierte, arrogante Oberschicht, die von Schweizer Tarnorganisationen mit heimatlich klingenden Namen wie Economiesuisse, Swissmem oder Avenir Suisse vertreten werden. Was für ein Interesse diese mit unerschöpflichen Geldmitteln ausgestatteten globalen Wirtschaftsgiganten an der Unabhängigkeit und Eigenständigkeit des «geostrategischen Undings» Schweiz haben, kann sich jeder selbst ausmalen!

Als drittes Beispiel möchte ich hier einfach das Zitat des von einem Anschluss der Schweiz an Grossdeutschland träumenden Schweizer Obersten i. Gst. Gustav Däniker aufführen (1941): «Die Schweiz hat sich in dieses Europa einzugliedern! Ein Mitwirken in einem ‹Neuen Europa› verstösst keineswegs gegen die Idee der Schweiz, sondern höchstens gegen einzelne veraltete und überlebte äussere Formen.» Däniker war nicht der Einzige. Die Armee war unterwandert von anschlussfreudigen Offizieren. General Guisan hatte dieser Geisteshaltung nach dem «Rütlirapport» entschieden ein Ende gesetzt. Ich bin überzeugt, dass wir dringend einen zweiten «Rütlirapport» benötigen!

Robert Nieth, Walchwil

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.