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Die Zuger «Seekuh» hat das Seegras fast immer im Griff

Ein- bis zweimal rückt das Seereinigungsboot, bekannt als Seekuh, dem Seegras auf den Leib und macht so ungestörten Badespass und Bootsfahrten möglich. Doch der tiefe Wasserstand macht sich bemerkbar.
Sara Noaman
Die Seekuh bei einem ihrer Einsätze. Bild: Werner Schelbert (Zug, 8. August 2016)

Die Seekuh bei einem ihrer Einsätze. Bild: Werner Schelbert (Zug, 8. August 2016)

Die Zuger Strandbäder bieten an heissen Sommertagen eine willkommene Abkühlung. Doch wer kümmert sich darum, dass der See sich nicht in einen Dschungel aus Algen verwandelt, der einem das Schwimmen vermiest?

Die Mitarbeiter des Amts für Wald und Wild fahren seit den 70er-Jahren mit dem kantonalen Seereinigungsboot, das Seekuh genannt wird, raus, wenn es wieder Zeit wird, das Seegras zu mähen. Mithilfe der Bademeister erkennen sie, wann das Seegras geschnitten werden muss. Priska Müller, Forstingenieurin vom Amt für Wald und Wild erklärt: «Unsere Mitarbeiter entfernen nur dort wo nötig und so viel wie nötig.» Das Seegras stelle einen Lebensraum für viele Fische insbesondere Kleinfische dar und müsse mit Vorsicht behandelt werden. Die Pflanzen würden ausschliesslich in öffentlichen Badeanlagen und teilweise bei Bootsanlegestellen entfernt, da das eigentlich ungefährliche Seegras von den Badegästen als sehr störend empfunden werde, es sich in den Schrauben der Boote verfange und diese beschädigen könne.

Das Seegras entwickelt sich im Frühling und wächst im Mai und Juni besonders stark. Da die Nähstoffbelastung im Zugersee relativ hoch ist und das Seegraswachstum vom Nähstoffgehalt bestimmt wird, ist das Wachstum im Vergleich zu anderen Seen verhältnismässig gross. Im Zugersee findet man das Gras oft in Flachwasserzonen vorwiegend im Bereich Zug bis Cham. Die «Seekuh» mäht auf einer Tiefe von 1,8 Metern. Da der Wasserstand momentan tief ist, kann das Boot jedoch den Einstiegsbereich vieler Strandbäder aber nicht richtig vom Seegras befreien.

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