Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Die Spieler von Zug 94 bringen sich selber um den Lohn

Erstligist Zug 94 verliert gegen Solothurn mit 1:3. Einmal mehr ist die Effizienz das grosse Sorgenkind.
Michael Wyss
Der Solothurner Torhüter Colin Bähler wehrt den Angriff der Zuger Raphael Paglia (links) und Daniel Babic erfolgreich ab. (Bild: Christian H. Hildebrand, Zug, 14.September 2019)Der Solothurner Torhüter Colin Bähler wehrt den Angriff der Zuger Raphael Paglia (links) und Daniel Babic erfolgreich ab. (Bild: Christian H. Hildebrand, Zug, 14.September 2019)
Zug-Trainer Erguen Dogru musste oftmals seinen Leuten zuschreien. (Bild: Christian H. Hildebrand, Zug, 14.September 2019)Zug-Trainer Erguen Dogru musste oftmals seinen Leuten zuschreien. (Bild: Christian H. Hildebrand, Zug, 14.September 2019)
Es gab viel Fouls wie auch hier. (Bild: Christian H. Hildebrand, Zug, 14.September 2019)Es gab viel Fouls wie auch hier. (Bild: Christian H. Hildebrand, Zug, 14.September 2019)
Der Solothurner Loic Chatton kommt frei zum Schuss, verwertet hier aber nicht. (Bild: Christian H. Hildebrand, Zug, 14.September 2019)Der Solothurner Loic Chatton kommt frei zum Schuss, verwertet hier aber nicht. (Bild: Christian H. Hildebrand, Zug, 14.September 2019)
Ein missglueckter Kopfball. (Bild: Christian H. Hildebrand, Zug, 14.September 2019)Ein missglueckter Kopfball. (Bild: Christian H. Hildebrand, Zug, 14.September 2019)
Die mitgereisten Fans aus Solothurn. (Bild: Christian H. Hildebrand, Zug, 14.September 2019)Die mitgereisten Fans aus Solothurn. (Bild: Christian H. Hildebrand, Zug, 14.September 2019)
Zweikampf zwischen dem Solothurner Alban Selmanaj und Zugs Olivier Kleiner. (Bild: Christian H. Hildebrand, Zug, 14.September 2019)Zweikampf zwischen dem Solothurner Alban Selmanaj und Zugs Olivier Kleiner. (Bild: Christian H. Hildebrand, Zug, 14.September 2019)
(Bild: Christian H. Hildebrand, Zug, 14.September 2019)(Bild: Christian H. Hildebrand, Zug, 14.September 2019)
Solothurn steht hinten kompakt, die Zuger können nicht reussieren. (Bild: Christian H. Hildebrand, Zug, 14.September 2019)Solothurn steht hinten kompakt, die Zuger können nicht reussieren. (Bild: Christian H. Hildebrand, Zug, 14.September 2019)
 Selten waren die Zuger schneller wie hier Olivier Kleiner (links) gegen Hannes Hunziker. (Bild: Christian H. Hildebrand, Zug, 14.September 2019) Selten waren die Zuger schneller wie hier Olivier Kleiner (links) gegen Hannes Hunziker. (Bild: Christian H. Hildebrand, Zug, 14.September 2019)
10 Bilder

Zug 94 - Solothurn 1:3

«Das wurmt mich einfach, dass wir heute ohne Punkte aus dem Spiel gehen. Mindestens ein Remis hätten wir heute holen müssen», zeigte sich Zug-94-Trainer Ergün Dogru enttäuscht. Verständlich, denn auch gegen das Spitzenteam war das Schlusslicht über weite Strecken ebenbürtig. Doch der 46-Jährige weiss auch, warum es im siebten Spiel die fünfte Niederlage absetzte. «Wir machten viele Eigenfehler. Im Spielaufbau, aber auch im Abschluss sündigen wir immer wieder. Das ist schade, denn wir sind nicht weit weg von den Topteams der Liga», stellt Dogru richtigerweise fest.

Vor einer Woche in Biel (2:2), wie auch gegen Solothurn bei der 1:3-Niederlage, war Zug 94 seinen Gegnern über weite Strecken auf Augenhöhe. «Wir sind klar besser, als es die Rangliste zeigt. Wir gehören sicher nicht ans Tabellenende», sagt Verteidiger Olivier Kleiner (23), «doch wir müssen uns auch an der eigenen Nase nehmen und selbstkritisch sein. Der Gegner ist einfach zu seinen Toren gekommen. Wir machten es den Solothurnern gar leicht. Das müssen wir einfach abstellen.»

Die Zuger, die ohne die gesperrten Sejdini Besar, Mario Pastore und Ruben Burkard spielen mussten wie auch einige Verletzte (unter anderem Pasquale Martino) zu beklagen hatten, erarbeiten sich gute Chancen gegen Solothurn, das zum erweiterten Kreis der Anwärter auf die Aufstiegsspiele (Top 2) gehört. Wie bereits vor einer Woche gegen Biel (2. Rang), mussten sich die Stadtzuger gegen eine 1.-Liga-Topequipe beweisen. Und sie machten es gut. Sie erarbeiteten sich immer wieder Möglichkeiten und zeigten schöne Angriffe und ein Kombinationsspiel, das funktionierte. Es schlichen sich aber auch Unkonzentriertheiten und individuelle Fehler ein. Dogru: «Das kostet immer wieder viel Kraft. Wir verlieren unnötige Energie gegen ein Team, das qualitativ und technisch guten Fussball spielt. Das ist natürlich Gift und nicht förderlich.»

Ein Erfolgserlebnis muss her

Solothurn liess sich nicht zweimal bitten und profitierte. Zwei der drei Gegentreffer entstanden durch Eigenfehler. Bei sämtlichen Toren war Goalie Eldin Beganovic (25), einer der auffälligsten Akteure beim Gastgeber mit einigen sehenswerten Paraden, machtlos. Für die Gäste skorte Emmanuel Mast (27., 45., 58. Minute), für Zug 94 traf Aleksander Radovic (88.) zum 1:3-Schlussresultat. Pech hatten die Zuger zudem mit einem Lattenknaller (79.).

Die Niederlage ist ein Rückschlag auf dem Weg zu einer besseren Platzierung. Doch die Tabelle zeigt, dass die Zuger mit einem Sieg, wieder aufschliessen können. Zwischen Zug 94 (4 Punkte), Goldau (5), Buochs (6) und Luzern (7) liegen nur drei Punkte Differenz. Seit fünf Spieltagen lässt der zweite Sieg auf sich warten. Am Sonntag (15.00 Uhr, Hertiallmend) muss diese Negativserie gegen den Nachwuchs der Grasshoppers beendet werden.

Auch neben dem Platz ist Zug 94 gefordert. Für den abtretenden Präsidenten Beat Knoblauch (52) ist immer noch kein Nachfolger in Sicht. Sportchef Dusan Ilic sagt: «Im Vorstand sind wir gut aufgestellt. Nun hoffen wir, dass wir bis zur Generalversammlung Ende Oktober eine Person finden, welche das Schiff in die Zukunft steuert.»

Zug 94 – Solothurn 1:3 (0:2)

Herti-Allmend. – 155 Zuschauer. – SR Huber. – Tore: 27. Mast 0:1. 45. Mast 0:2. 57. Mast 0:3. 85. Radovic 1:3. – Zug 94: Beganovic; Weiss (70. Aydin), Paglia, Wüest, Kleiner; Simic (62. Radovic), Perkovic, Loue (87. Sömnez), Zoller; Babic, Thaqi (78. Okouagbe). – Solothurn: Bähler; Kohler, Selmanaj, P. Gerspacher; Hunziker, Cani (83. Aliu), Stauffer, Riesen (66. Chatton); Mathys; Mast (73. Veronica), Vernocchi.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.