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Die Stadt Zug senkt die Steuern

Der Zuger Stadtrat will den Steuerfuss um vier Einheiten senken, um damit unter den Zuger Gemeinden konkurrenzfähig zu bleiben. Die Stadt rechnet für 2019 mit einem minimen Plus von 0.8 Millionen Franken. Beim Leistungsangebot würden keine Abstriche gemacht werden.
Das Stadthaus am Kolinplatz. (Bild: Daniel Frischherz)

Das Stadthaus am Kolinplatz. (Bild: Daniel Frischherz)

Gemäss Mitteilung zum Budget 2019 der Stadt Zug, das am Dienstagvormittag präsentiert wurde, soll der Steuersatz um vier Einheiten des kantonalen Einheitssatzes gesenkt werden und neu bei 54 Prozent liegen. «Wir sind zum Schluss gekommen, dass eine Steuersenkung vertretbar ist», wird der städtische Finanzchef und Kandidat fürs Stadtpräsidium Karl Kobelt in der Mitteilung zitiert. Die erwarteten Steuereinnahmen 2018 bei den natürlichen Personen fallen höher aus als budgetiert, die Fiskalerträge der juristischen Personen sind auf Budgetkurs.

Aufgrund der verfügbaren Informationen rechne der Stadtrat für die Folgejahre auch mit einem reduzierten Steuerfuss mit einer stabilen Ertragssituation, dies aufgrund des erwarteten Bevölkerungswachstums und eines konstanten Saldos der zu- und wegziehenden Unternehmen. Neben dem Grundsatz eines stabilen Steuerfusses sei es dem Stadtrat ebenso wichtig, das hochstehende Leistungsangebot beizubehalten. «Beide Ziele werden wir mittelfristig erreichen können», so Karl Kobelt. Konkret heisst das: Nach einem leichten Rückgang der Investitionen im laufenden Jahr rechnet der Stadtrat für die Jahre 2019 und 2020 wieder mit einer kräftigen Zunahme.

Sieben Millionen Franken für Schulhäuser

Grossen Einfluss auf das Budget 2019 sowie auf den Finanzplan 2019–2022 habe das neue Finanzhaushaltgesetz des Kantons. Neben geänderten Abschreibungsgrundsätzen verlangt es eine auf acht Jahre ausgerichtete ausgeglichene Rechnung. Das Gesetz bietet die Möglichkeit, zukünftige Investitionen vorzufinanzieren, und zwar bis maximal 50 Prozent der ordentlichen Abschreibungen. Davon hat der Stadtrat Gebrauch gemacht und für den Bau von Schulhäusern einen Betrag von sieben Millionen Franken zurückgestellt.

Auf hohem Niveau bleiben die Abgaben der Stadt Zug in den kantonalen und den nationalen Finanzausgleich. Sie liegen 2019 nochmals höher als im Vorjahr, nämlich bei 70.1 Mio.

Die Nettoinvestitionen werden 2019 auf rund 42.7 Millionen Franken (Vorjahr: 38.6 Mio.) steigen. So unter anderem für den von den Stimmberechtigten genehmigten Umzug der Stadtverwaltung an die Gubelstrasse 22 (4.9 Millionen Franken), den Ausbau des Schulhauses Riedmatt (rund 5 Millionen Franken), den Tausch des Kläranlage- gegen das Gaswerkareal (6 Millionen Franken), für verschiedene Strassenprojekte (6,8 Millionen Franken) und für die letzten Investitionen in das Bauprojekt der Vorflutleitung Zugersee der Stadtentwässerung (2 Millionen Franken). (cg/pd)

Ein ausführlicher Bericht folgt

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