Die Stadt Zug verschenkt wiederum Wildstauden

Garten- und Balkonbesitzer werden animiert, durch das Anpflanzen mitunter Tieren zu helfen.

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Das Weidenblättrige Rindsauge gehört zu den Wildstauden.

Das Weidenblättrige Rindsauge gehört zu den Wildstauden.

Bild: Stadt Zug/PD

(bier) Die Stadt Zug führt zum vierten Mal die Aktion Wildstauden durch und verschenkt dabei einheimische Wildstauden für den Garten oder Balkon. Jene «fördern einerseits die urbane Biodiversität und erfreuen andererseits durch ihre farbigen Blüten und ihre vielfältigen Fruchtstände», teilen die Verantwortlichen mit.

In der Stadt wohnhafte Personen könnten sich ein Wildstaudenset entweder für sonnige oder halbschattige Standorte aussuchen. Ein Set bestehe aus je fünf einheimischen Wildstauden. Pro Haushalt kann ein Set bis zum Donnerstag, 30. April, bestellt werden. Das Bestellformular mit der Setauswahl ist online zu finden, oder es kann am Empfang im Stadthaus an der Gubelstrasse 22 bezogen werden. Die Abgabe des Wildstaudensets erfolgt also – nicht wie bisher üblich – über den städtischen Werkhof. Dies wegen der Einschränkungen durch das Coronavirus, heisst es in besagter Medienmitteilung weiter. Die Zustellung per Post erfolge in der Kalenderwoche 20, also ab dem 11. Mai.

Das Ziel sei eine naturnahe Pflanzengestaltung

Die angebotenen Wildstauden sind «einheimische, mehrjährige Pflanzen in ihrer Wildform und bieten der einheimischen Fauna eine unentbehrliche Nahrungsgrundlage». Besonders Wildbienen und Schmetterlinge seien darauf angewiesen. Die Stauden seien «bestens an das Klima angepasst». Die Aktion wolle «auf die Schönheit der einheimischen Pflanzen aufmerksam machen» und die Bevölkerung «für eine naturnahe Pflanzengestaltung begeistern».