Die Stadt Zug will mit Wildblumenwiesen die Biodiversität fördern

Die Stadt Zug fördert mit Wildblumenwiesen die Biodiversität im städtischen Lebensraum und leistet so einen Beitrag zur Artenvielfalt von Flora und Fauna. Mit Plakaten wird vor Ort auf die städtischen Wildblumenwiesen aufmerksam gemacht.

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Mit Plakaten wird vor Ort auf die städtischen Wildblumenwiesen aufmerksam gemacht.

Mit Plakaten wird vor Ort auf die städtischen Wildblumenwiesen aufmerksam gemacht.

Bild: PD/Stadt Zug

(mua) Zur Förderung der Biodiversität lässt die Stadt Zug durch die Gärtner des Werkhofs an verschiedenen Orten Wildblumenwiesen gedeihen. «Die naturnahen Wiesen erfreuen nicht nur die Augen der Betrachter, sondern bieten Pflanzen, Tieren, Pilzen und Flechten einen wertvollen Lebensraum», schreibt die Stadt in einer Medienmitteilung. Die Wiesen werden maximal zweimal pro Jahr geschnitten – Mitte Juni und September. Das Gras wird liegengelassen, damit die Samen am Ort verbleiben und im darauffolgenden Jahr keimen können, heisst es weiter.

Knapp die Hälfte naturnahe Flächen

Von den rund 27 Hektaren öffentlichen Grünflächen in der Stadt Zug sind knapp die Hälfte naturnahe Flächen. Diese umfassen artenreiche Wiesenflächen, Uferbereiche, Wildhecken, Wald und extensiv begrünte Dachflächen. Zu einem besonders wertvollen Ort für Flora und Fauna hat sich laut Mitteilung auch der brachliegende Bahndamm in der Schleife entwickelt. Hier finden mitten in der Stadt Zug eine Vielzahl von Tierarten einen ungestörten Lebensraum.

Mit der wiederholt durchgeführten Wildstauden-Aktion fördert die Stadt Zug naturnahe Lebensräume auch in den Gärten und auf den Balkonen der Zugerinnen und Zuger. In diesem Jahr fand die Aktion besonderen Anklang, und die 300 Gratis-Wildstaudensets waren innert kürzester Zeit vergeben.