Die Stadtzuger FDP stellt Fragen zum preisgünstigen Wohnen

Die Freisinnigen wollen vom Zuger Stadtrat mehr zu den entsprechenden Richtlinien erfahren.

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(mua) Stadt Zug Der FDP sei es ein wichtiges Anliegen, dass Zugerinnen und Zuger «nicht aus dem Paradies vertrieben» werden, schreibt die Partei in ihrer Interpellation betreffend «Leben im Paradies für alle – Belegung der preisgünstigen Wohnungen in der Stadt Zug». Wichtige Voraussetzung dafür seien, dass die städtischen Richtlinien für preisgünstige Wohnungen betreffend Belegung, Einkommen, Vermögen und letzter Wohn- oder Arbeitsort eingehalten werden, heisst es im Vorstoss weiter.

Eine Erhebung im Jahr 2017 habe gezeigt, dass insgesamt 21 Mietparteien diese Kriterien nicht mehr erfüllt hätten und Kündigungen ausgesprochen werden mussten. Da inzwischen neue Richtlinien erlassen wurden, sei es an der Zeit, beim Stadtrat zur aktuellen Situation nachzufragen. So will die FDP etwa wissen, wie gross der Anteil der preisgünstigen Wohnungen in Zug sei, oder wie viele preisgünstige Wohnungen die Stadt selber anbiete und diese entsprechend preisgünstig vermietet werden. Weiter stellt die Partei auch die Frage, ob die erwähnten 21 Mietparteien die Wohnungen inzwischen verlassen hätten. Und sie will auch wissen, wie die aktuelle Mietstruktur betreffend Einkommen und letztem Wohnort aussieht.