Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Die Steinhauser Beachvolleyballerin Mara Betschart feiert einen Erfolg

Die Steinhauserin Mara Betschart belegt mit ihrer Interimsteampartnerin Esmée Böbner (Hasle) an der U21-Weltmeisterschaft in Thailand den 5. Rang. Das Out im Viertelfinal schmerzt die Zugerin.
Michael Wyss
Gekonnte Annahme: Mara Betschart, beobachtet von Esmée Böbner (links). (Bild: pd)

Gekonnte Annahme: Mara Betschart, beobachtet von Esmée Böbner (links). (Bild: pd)

«Es war eine gute Erfahrung für mich. Die U21-Weltmeisterschaft in Thailand bleibt mir sicher in positiver Erinnerung. Sportlich wäre sicher mehr möglich gewesen, denn ich konnte mit Esmée Böbner im Viertelfinal gegen Deutschland nicht die beste Leistung abrufen. Das Aus schmerzte natürlich», sagt Mara Betschart (18) etwas nachdenklich.

Wo sieht die Steinhauserin die Gründe für das vorzeitige Scheitern? «Wir hatten eine relativ kurze Akklimatisierungszeit. Auch die grosse Hitze mit gefühlten Temperaturen um die 45 Grad und die sehr hohe Luftfeuchtigkeit von 70 Prozent forderten uns stark. Das sind alles Faktoren, die mitspielen. Und auf diesem Niveau kann man sich halt keine Fehler leisten.»

Starker Auftritt gegen die Kanadierinnen

Positiv war die Reaktion und die mentale Verfassung im Spiel gegen Kanada im Kampf um den Gruppensieg. Das Duo Betschart/Böbner konnte im zweiten Satz zwei Matchbälle der Nordamerikanerinnen abwehren und den Satz in der Folge bei eigenem Aufschlag gewinnen. Betschart erklärt: «Das war ein wichtiger Moment und hat gezeigt, dass wir auch in schwierigsten Situationen funktionieren und die Ruhe bewahren.»

Doch Betschart (Nachwuchskader Swiss Volley), die in Steinhausen aufwuchs und wohnt, reiste ohne grosse Erwartungshaltung mit Böbner (Elite B-Kader) nach Südostasien. «Ich spielte zuletzt vor drei Jahren an der U18-Europameisterschaft mit Esmée zusammen und wusste deshalb nicht genau, wo wir stehen. Im Grossen und Ganzen harmonierten wir sehr gut. Das eine oder andere kleine Missverständnis, sogenannte Abstimmungsprobleme, gab es halt dann doch», sagt die Zugerin.

Lehren aus dem Wettkampf ziehen

Schliesslich ist aber ein 5. Rang an einer Weltmeisterschaft ein sehr gutes Resultat, oder? «Ja sicher. Ich werde trotzdem die nötigen Lehren aus diesem Wettkampf ziehen. Zudem entpuppte sich Thailand als Beachvolleyball-begeistertes Land. Es hatte viele Fans im Stadion, auch viele kreischende Schülerinnen und Schüler wohnten den Partien bei. Man interessiert sich für diesen Sport. Die Reise nach Thailand war ein Erlebnis.»

Betschart, die in der Woche bis zu zehn Stunden im Kraftraum und Sand trainiert, um wie ihre Schwester Nina (23) den grossen Traum «Beachvolleyball-Profispielerin» eines Tages ausleben zu können, steht bereits vor neuen Herausforderungen. «Ich werde mit meiner offiziellen Beach-Partnerin, Céline Baumann, die ebenfalls aus Steinhausen kommt, in den nächsten Wochen Elite-Turniere in der Schweiz in den drei höchsten Kategorien A1 bis A3, sowie 1-Stern-Turniere (tiefste Kategorie der World-Tour) in Liechtenstein, Italien und Slowenien bestreiten.

Unser nächstes grosses Etappenziel wäre die Teilnahme an der Elite-Schweizermeisterschaft in Bern im Spätsommer. Möglicherweise versuchen wir auch, unseren U21-Titel vom Vorjahr zu verteidigen.» Die Freude am Volleyballsport entdeckte die Defensivspielerin beim VBC Steinhausen, genau so die Blockspielerin Baumann. Beide trainieren seit Jahren unter Kurt Brunner in der Elitegruppe von ZuZu-Beach, der Beachvolleyball-Abteilung des VBC Züri Unterland.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.