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Die Steinhauserinnen enttäuschen beim Schlusslicht

Das zweite Spiel der NLB-Abstiegsrunde geht in Köniz 0:3 verloren, auch ein starkes Aufbäumen hat die Wende nicht gebracht. Der Trainer Amir Mustafic hält nach der Partie nicht mit Kritik hinter dem Berg.
Claudia Lengacher
Volleyball: VBC Steinhausen - VBC Zürich UnterlandIm Bild: Am Ball Lisa Adler (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 20. Januar 2019))

Volleyball: VBC Steinhausen - VBC Zürich UnterlandIm Bild: Am Ball Lisa Adler (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 20. Januar 2019))

Zu Beginn deutete nichts auf dein Debakel der Steinhauserinnen in Köniz hin. Sie begannen überzeugend, nach Lengacher Service-Serie führten sie mit 5:0. Die Bernerinnen hatten Probleme, am Steinhauser Block und an deren Verteidigung vorbeizukommen. Steinhausen hingegen punktete regelmässig. Bis zum 13:8 konnte der VBCS einen klaren Vorsprung halten – trotzdem erhielt man den Eindruck, dass sich der Wurm einschlich. Denn es wollte keine Ruhe einkehren. Die Gäste zehrten lange noch von den Reserven, dann aber hiess es 17:17.

Der Trainer Mustafic versuchte seinem Team mit einem Doppelwechsel einen Vorteil zu verschaffen, sodass wiederum drei Angreiferinnen am Netz waren. Niederberger kam auf dem Zuspiel ins Spiel, Portmann auf der Diagonal-Position. Jedoch fruchtete die Massnahme nicht wie gewünscht: Mit 25:21 ging der erste Durchgang an Köniz.

Die Defensive ist ein Totalausfall

In der Folge stellte Mustafic wieder um. Radulovic, die zuvor auf der Diagonale gespielt hatte, wechselte zum Aussenangriff, Portmann blieb nach dem Doppelwechsel auf der Diagonal-Position, Lengacher kam zurück ins Spiel und Blazevic ging vom Feld. Der Auftakt glückte, doch anschliessend übernahm Köniz die Führung und sollte sie nicht mehr abgeben. Bis zum 10:9 für die Gastgeberinnen konnten die Steinhauserinnen noch mithalten, danach zog das Heimteam davon. Nicht einmal das Kämpfen wollte Steinhausen gelingen. Das Spiel war geprägt durch das Zögern jeder einzelnen Spielerin. Während es in der Offensive noch mehr oder weniger aufging, war die Defensive eine Katastrophe. Die Annahme kam oftmals nicht nach vorne und in der Verteidigung fehlte der Drang zum Ball. Nach nur 23 Minuten war der zweite Satz Geschichte – 19:25 aus der Sicht Steinhausens.

Hinsichtlich des dritten Durchgangs nahm Trainer Mustafic erneut Änderungen vor. Radulovic setzte er nun auf die Mitte, Blazevic und Niederberger kamen zurück auf das Feld, anstellte von Lisa Adler und Lengacher. Wiederum konnten die Steinhauerinnen eine Zeit lang mithalten. Doch nach dem 12:12 gleichen sie einmal mehr einem Haufen aufgeschreckter Hühner. Köniz zog mit sieben Punkten davon.

Kampfgeist erwacht zu spät

Die Vorentscheidung schien gefallen. Mustafic versuchte zwar beim Stand von 17:12 sein Team in einem Time-out wachzurütteln, unternahm aber weiter nichts mehr. Plötzlich meldete sich der Kampfgeist der Steinhauserinnen. Sie kämpften sich zurück in die Partie und gingen sogar mit 22:21 in Führung. Dann aber war das Aufbäumen zu Ende, die positive Energie aufgebraucht. Beim Stand von 23:23 fiel ein Service zwischen Libera Brem und Angreiferin Eiholzer auf den Boden, beide hatten der anderen den Vorrang gelassen. Nach einem darauf folgenden langen Ballwechsel stand der Endstand von 23:25 respektive 0:3 fest.

Die Niederlage war brutal wegen der Art und Weise, wie sie zu Stande gekommen war. Der Trainer Amir Mustafic spielte darauf an: «Ein Spiel zu verlieren ist kein Problem. Aber es kommt darauf an, wie.» Die Steinhauserinnen setzen nun darauf, ihrerseits den Heimvorteil. In der kommenden Partie empfangen sie am nächsten Samstag das Team aus Neuenburg, das ebenfalls je einen Sieg und eine Niederlage auf dem Konto hat. Grund, nervös zu werden, besteht für den VBCS noch nicht.

Mehr zur NLB-Abstiegsrunde gibt es hier.

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