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Die Strasse durch Birri wird sicherer

Der Langsamverkehr im Aristauer Dorfteil bekommt mehr Platz, der neue Strassenbelag wird den Lärm reduzieren.
Eddy Schambron
Am Spatenstich beteiligten sich Vertreterinnen und Vertreter von allen Betroffenen. (Bild: Eddy Schambron)

Am Spatenstich beteiligten sich Vertreterinnen und Vertreter von allen Betroffenen. (Bild: Eddy Schambron)

Rund 20 Monate Bauzeit, total rund 7 Millionen Franken Kosten: Die Zürcherstrasse in Birri/Aristau wird auf einer Länge von insgesamt 700 Metern komplett saniert.

Das Resultat wird, wie Marius Büttiker, Leiter Sektion Strassen 2 beim Departement Bau, Verkehr und Umwelt, ausführt, eine Strasse sein, die den heutigen Lärm massiv vermindert, die Verkehrssicherheit vor allem für den Langsamverkehr stark erhöht und das geschützte Dorfbild von Birri wesentlich verschönert. Gleichzeitig werden die Werkleitungen saniert, was allein zwei Millionen Franken kostet.

Umleitungen und Signalanlagen

Mit der Strassensanierung werden beidseitig der Fahrbahn Gehwege erstellt. Um die Querung für die Radroute im Bereich Steinistrasse und Rütiweg zu optimieren, werden beidseits des Knotens eine Mittelinsel eingebaut und ein Mehrzweckstreifen markiert. Im Innerortbereich von Aristau werden auf beiden Fahrspuren 1,4 Meter breite Velostreifen markiert. So wird die Strecke an die stark frequentierte Radroute Bremgarten-Sins angebunden. Saniert werden gleichzeitig auch die Werkleitungen Abwasser, Wasser, Elektrizität, Strassenbeleuchtung und Telefonie. Ab 30. September wird im Ausserort auf der täglich von durchschnittlich 7000 Autos befahrenen Strasse für zwei Monate ein Einbahnregime eingerichtet.

Für die erste Bauphase von Oktober bis November 2019 ist eine grossräumige Umleitung und zusätzlich ein Verkehrsdienst vorgesehen. Für die anschliessenden Bauarbeiten wird der Verkehr mit einer Lichtsignalanlage geregelt. «Wir versuchen, die Behinderungen für alle Beteiligten sehr kurz zu halten», versprach Projektleiter Andreas Stockinger, am Spatenstich.

Gemeindeammann René Meier freute sich, dass die Bauarbeiten nach sechsjähriger Planungszeit starten. Er dankte auch den Anwohnern für ihr Entgegenkommen und die Bereitschaft, Land an die Strassensanierung abzugeben. «Vielleicht ist Ihnen auch etwas wehmütig, Land abzugeben, aber das Resultat wird allen dienen.»

Bauleiter Guido Bächli vom Ingenieurbüro MSL machte das Ausmass der Bauarbeiten mit ein paar Zahlen deutlich: Auf 700 Metern Länge werden eine Fläche von 5000 Quadratmetern saniert und 2100 Tonnen Asphaltbelag eingebracht. Es werden 1500 Quadratmeter Trottoir, 770 Meter Entwässerungskanäle und 50 Schächte sowie verschiedene Garten- und Stützmauern erstellt und Vorplatzpflästerungen vorgenommen. Das Ganze erfolgt in sieben Etappen.

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