Die Studie

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Für die Untersuchung wurden zwischen März und August 2015 1800 Wasserproben entnommen. Zur Analyse wurden die Einzelproben je nach Wasserabfluss zu 250 Mischproben zusammen­gefügt. Dabei wurden fünf Fliess­gewässer untersucht, deren ­Einzugsgebiete, gemäss Studie, typisch für eine starke landwirtschaftliche Nutzung sind. Die kleinen Bäche wurden in den Kantonen Thurgau, Baselland, Bern, Wallis und Tessin überwacht. Die Forscher haben dabei 128 verschiedene Wirkstoffe aus Acker-, Gemüse-, Obst- und Rebbau nachgewiesen. 61 Herbizide, 45 Fungizide und 22 Insektizide. In allen Bächen wurden konstant einzelne Pestizide nachgewiesen, immer mindestens 20 bis 40 verschiedene. Dies war während mindestens zweier Monate, bei zwei der fünf Bäche gar über die gesamten sechs Monate der Untersuchung der Fall, wie aus der Studie hervorgeht. (zg)