Die SVP will vom Stadtrat mehr über die Nachhaltigkeit des Esaf in Zug wissen

Die SVP-Fraktion will in einer Interpellation mehr über das städtische Fazit zum Schwingfest wissen.

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Über 400'000 Schwingfans besuchten vom 23. bis 25. August 2019 die Stadt Zug.

Über 400'000 Schwingfans besuchten vom 23. bis 25. August 2019 die Stadt Zug.

Bild: Boris Bürgisser (Zug, 25. August 2019)

(mua) Für die Durchführung des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes (Esaf) bewilligte der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug (GGR) einen Betrag von insgesamt 900000Franken. Nun hat die SVP-Fraktion die Interpellation «Freude herrschte in Zug» – ein Rückblick – Esaf 2019 kürzlich eingereicht. Die Fraktion möchte vom Stadtrat wissen, wie er die Grossveranstaltung im vergangenen August beurteile. Auch fragt die SVP-Fraktion nach der Existenz eines «städtischen Schlussberichts».

Im politischen Vorstoss stellt die SVP auch einige Fragen zur Ticketvergabe an die städtische Bevölkerung: Wie viele wurden tatsächlich bezogen und wie etwa wurde der Verkauf abgewickelt. Weiter fragt die SVP: «Wie hoch wurden die vereinbarten Sachleistungen/Dienstleistungen der Stadt Zug, besonders des Werkhofs dem OK Esaf verrechnet?» Die Partei will vom Stadtrat zudem Auskunft, wie die Wertschöpfung war: Wie hat sich der Anlass konkret auf die Region ausgewirkt? Auch seien im Vorfeld allfällige Störungen wie etwa Lärm oder Abfall im Herti-Quartier thematisiert worden. Die Fraktion will wissen, wie hoch die tatsächlichen Auswirkungen gewesen seien. Zudem stellt die SVP-Fraktion die Frage, nach einer entsprechenden Verdankung.