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Die Tricks schaut der Baarer bei Ronaldo ab

Das Herz von Ruben Tinoco schlägt für die portugiesische Fussballmannschaft. Vor den Spielen zeigt der 12-Jährige keine Nervosität – dies liegt wohl auch an seinem besonderen Glücksbringer.
Andrea Muff
Fussballspielen ist das Grösste für Ruben Tinoco. (Bild: Maria Schmid (Baar, 15. Juni 2018))

Fussballspielen ist das Grösste für Ruben Tinoco. (Bild: Maria Schmid (Baar, 15. Juni 2018))

Bei Ruben Tinoco ist die Nervosität nicht zu spüren, obwohl am Abend seine Mannschaft Portugal in das WM-Geschehen in Russland eingreift. Und dies nicht gegen irgendein Team: Der Gegner heisst Spanien. Der 12-Jährige verrät: «Das wird ein hartes Spiel – aber ich denke, Spanien gewinnt.» Im Hause Tinoco in Baar liegt die Vorfreude auf den Match am Abend in der Luft, doch Ruben, der bei Zug 94 selbst Fussball spielt, ist ruhig und überlegt. «Er ist immer sehr ernst und fokussiert, wenn es um Fussball geht», erklärt sein Vater António Tinoco. Und so sagt Ruben auch: «Falls Portugal nicht mehr dabei ist, bin ich für alle anderen. Es soll Spass machen, dafür ist Fussball da.»

Sein Lieblingsspieler ist Cristiano Ronaldo: «Ich mag seine Art, wie er spielt und seine Schnelligkeit», schwärmt Ruben. Ein paar Tricks habe er ihm bereits abgeschaut. «Wie zum Beispiel mit ‹links› spielen, das habe ich auch trainiert.» Die sogenannten «Bananenschüsse» hat er einem anderen portugiesischen Stürmer abgeschaut, nämlich Ricardo Quaresma. «Ihn finde ich auch gut.»

Grosse Feier vor zwei Jahren

An Portugal mag der junge Fussballer besonders: «Sie spielen immer fair und treten als Mannschaft auf. Das ist eine Stärke mit der sie vorwärtskommen.» Und so war es auch vor zwei Jahren, als das Team die Europameisterschaft gewann. «Mein Vater ist mit mir nach Zug gefahren und wir haben dort gefeiert», erinnert sich Ruben. Zu den fussballerischen Höhepunkten gehört auch die WM-Qualifikation, als Portugal im letzten Oktober gegen die Schweiz spielte. Ruben war damals mit seiner ganzen Familie in Lissabon im Stadion. «Ich war nach dem Match heiser, weil ich so laut geschrien habe. Die Stimmung war super und ich habe mich sehr gefreut.» Das Spiel ging 2:0 für den Gastgeber aus. Schon damals hatte Ruben einen Stein dabei: «Ich habe ihn per Zufall gefunden und jetzt ist er mein Glücksbringer.» An der Europameisterschaft hat der Stein geholfen und die Portugiesen gingen als Sieger vom Platz. Auch heute Abend hat Ruben den Stein im Sack und hofft auf dessen Gunst.

Ein kleiner Nachtrag: Rubens Glücksbringer leistete gute Arbeit. Portugal hat gegen Spanien 3:3 gespielt – und alle drei Tore hat sein Lieblingsspieler Cristiano Ronaldo geschossen.

Hinweis

In unserer Serie «Meine WM» porträtieren wir Kinder verschiedener Nationalitäten, die im Kanton Zug leben und mit der Mannschaft ihres Heimatlandes mitfiebern.

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