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Zug United steht auch im zweiten Jahr nach dem Aufstieg in den Playoffs

In einem umkämpften Spiel beim UHC Thun holen sich die Zuger dank eines 5:3-Siegs die nötigen Punkte, um bei der Entscheidung in der NLA dabei zu sein. Zufrieden waren sie gleichwohl nicht.
Peter Rohner
Zugs Carl Kostov-Bredberg (am Ball) kann die jüngste Leistung realistisch einschätzen. Bild: Maria Schmid (Zug, 6. Januar 2019)

Zugs Carl Kostov-Bredberg (am Ball) kann die jüngste Leistung realistisch einschätzen. Bild: Maria Schmid (Zug, 6. Januar 2019)

Zug United wird auch in der zweiten Saison nach dem Wiederaufstieg die Playoffs bestreiten. Dies dank eines Erfolgs in Thun. Wer sich nach dem Hinspiel mit 21 Toren auf ein neuerliches Spektakel zwischen dem UHC Thun und Zug United gefreut hatte, wurde am Samstagabend enttäuscht.

Über 30 Minuten mussten die 263 Zuschauer in der Sporthalle Mur auf den ersten Treffer warten. Am nächsten kamen in der ersten Spielhälfte die Gastgeber einem Treffer, die im ganzen Spiel insgesamt fünfmal die Torumrandung trafen – dreimal alleine im Startdrittel. Auf der anderen Seite demonstrierte Sven Körner, weshalb er einst der beste Torhüter seines Jahrgangs gewesen war. Vor allem im zweiten Spielabschnitt rettete er mehrfach mirakulös.

Wie so oft, fiel der erste Treffer schliesslich nicht aus einer schön herausgespielten Chance. Thuns Nicolas Ammann drosch einen springenden Ball resolut Richtung Tor und überwand Petter Nilsson ein erstes Mal – 33:39 Minuten hatte es gedauert. Die Zuger reagierten vehement: Tim Mock und Carl Kostov-Bredberg setzten nach, und schliesslich gelang dem Schweden der Ausgleich. Nur 74 Sekunden später bewies Patrik Rokka seine Schnelligkeit, entwischte der Thuner Verteidigung und erzielte das 2:1. Und noch vor der zweiten Pause verhinderte Körner einen grösseren Rückstand.

Eingriffe der Trainer zahlen sich aus

Für das letzte Drittel konzentrierte Zugs Trainer Sascha Rhyner die Kräfte auf zwei Linien – und die Massnahme zahlte sich aus: Steven Fiechter, nach schönem Zuspiel von Sandro Poletti, sowie Andreas Dahlqvist erhöhten innert 14 Sekunden auf 4:1. Nun reagierte Thuns Trainer Sebastian Thomann und zog per Time-out die Notbremse.

Auch dies wirkte. Die Berner Oberländer standen nun wieder gefestigter in der Abwehr. Vermehrt kamen sie gar wieder zu gefährlichen Kontern. Zweimal konnten die Zuger den Torschuss nur mit unlauteren Mitteln verhindern. Ersteres führte zu einem Powerplay, ohne Folgen. Im zweiten Fall verwertete Thuns Topskorer Thomas Kropf den Penalty souverän. Und nur 81 Sekunden später erwischte Elia Garbely Zugs Keeper Nilsson in der nahen Torecke. Es hiess 3:4.

Damit läuteten die Thuner acht Minuten vor Ablauf der 60 Minuten eine spannende Schlussphase ein. Patrik Rokka beruhigte die Nerven der mitgereisten Zuger Fans mit seinem zweiten Treffer, nur 57 Sekunden nach dem dritten Thuner Tor.

Selbstkritik ist vorhanden

Dazu kam den Zugern zupass, dass sie vier Minuten davon in Überzahl agieren konnten. Erst wurde Kropf für ein (versuchtes) Revanchefoul bestraft, dann traf Thuns Captain Jonas Wettstein den zweifachen Torschützen Rokka unabsichtlich mit dem Stock im Gesicht. Allerdings funktionierte das bis dahin beste Powerplay der Liga an diesem Abend überhaupt nicht und so blieb es bis zum Schluss spannend. Schliesslich gewannen die Gäste mit 5:3.

«Das war kein gutes Spiel von uns», resümierte Kostov-Bredberg. «Aber es ist wichtig, dass wir auch solche Spiele gewinnen.» Grund zur Freude gibt die Tabelle: Neben der geschafften Playoffqualifikation haben die Zuger zwei Runden vor Ende der Regular Season mehr Punkte gewonnen als in der gesamten Spielzeit 2017/18.

Mehr zur NLA gibt es hier.

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