Leserbrief

Die verheerende Macht der Mainstream-Medien

Zur Berichterstattung über die Covid-19-Pandemie

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Was in den letzten Wochen und Monaten hierzulande und anderswo geschah – ich denke in erster Linie an den fahrlässigen Entzug unserer Grundrechte – ist beispiellos und zutiefst beunruhigend. In demokratischen Verhältnissen gross gewordene Menschen lassen sich so etwas kaum bieten, ausgenommen man macht sie gefügig, indem man ihnen Angst einjagt. Am wirkungsvollsten ist dabei: Todesangst.

Damit tun sie uns einen denkbar schlechten Dienst. Angst lähmt, wie man sehr wohl weiss, unsere Abwehrkräfte, die gerade jetzt in erhöhtem Masse gefordert wären. Dessen ungeachtet haben die bundesratstreuen Massenmedien penetrant auf Panik gemacht. Ich für meinen Teil habe mir ab dem dritten Tag jeglichen Medienkonsum versagt und bin – rückblickend betrachtet – gut damit gefahren.

Ich warte nur noch auf den Moment, wo sich die Zuständigen – der Bundesrat und sein Beraterteam – öffentlich und in aller Form bei uns Schweizer Bürgerinnen und Bürgern für ihr völlig überrissenes, sprich realitätsfremdes Reagieren entschuldigen.

Irren ist menschlich. Das gestehe ich auch unseren Bundesräten zu. Nur: Begangene Untaten einfach zu vertuschen ist ein Schwächezeichen, das man den Betroffenen schwerlich verzeiht.

Daniel Wirz, Zug