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Leserbrief

Die Verschärfung des Waffenrechts gibt zu reden

Zur Abstimmung vom 19. Mai

Dass die Schützen Angst vor weiteren Verschärfungen des Waffenrechts haben, darf nicht einfach vom Tisch gewischt werden. Wie berechtigt diese Angst vor weiteren EU-Diktaten ist, zeigt sich in der «Zuger Zeitung» vom 18. April im Bericht über das Zuger Amtsblatt. Dort steht, absolut unauffällig: «Das … Datenschutzgesetz des Kantons Zug muss an die europäischen Vorgaben angepasst werden.» Wieder eine Anforderung von «Schengen», über die nie informiert worden ist. Stellen wir doch der EU gleich ein Beitrittsgesuch zu. Dann können wir all die dampfenden Rossbollen, die der EU-Amtsschimmel absondert, freudig zusammenlesen.

Ernst Boller, Hagendorn

Mit jedem neuen Gesetz, welches wir annehmen, zerstören wir nicht nur einen Teil unserer Freiheit, Souveränität und Neutralität – nein, auch unsere Schweizer Kultur und Mentalität geht verloren. Viele Regulierungen und Vorgaben werden nicht einmal aus Schweizer Hand gefertigt, sondern direkt aus dem EU-Raum diktiert und/oder importiert. Schweizer Verfassung hin oder her. So auch die EU-Waffenrichtlinie. Der Angriff aus dem EU-Raum auf unsere bewährten Schweizer Werte kommt schleichend, hinterhältig und in Form von Regeln, Richtlinien und Gesetzen. Die Zerstörungskraft ist aber enorm und kaum mehr rückgängig zu machen. Deshalb stimme ich gegen eine weitere Bevormundung aus dem EU-Raum und sage Nein zur Revision des EU-Waffenrechts.

Adrian Rogger, Präsident SVP Baar

Das aktuelle Waffengesetz ist für die Schweiz vollkommen ausreichend. Eine Verschärfung trägt kaum dazu bei, dem internationalen Terrorismus, dem Waffenhandel oder Gewalttaten entgegenzuwirken. Straftaten werden gemäss Statistik vorwiegend mit illegalen Waffen begangen. Kaum ein Terrorist oder Verbrecher wird eine Tat mit einer auf ihn registrierten Schusswaffe begehen.

Als Schweizer Bürger beunruhigt mich eine andere Tatsache aber viel mehr. Nämlich den Sachzwang, in den man die Stimmbevölkerung erneut hineinmanövriert. Man droht, dass die EU den Schengen-Vertrag mit allen Konsequenzen aufkündigen wird, wenn wir nicht Ja sagen würden. Einmal mehr wird erklärt, ihr habt gar keine andere Möglichkeit als zuzustimmen. Diese alternativlose Aussage ist reine Erpressung und mit unserer direkten Demokratie einfach nicht vereinbar. Ich bin für sinnvolle internationale Zusammenarbeit. Aber wir müssen uns zwingend immer die Freiheit bewahren, die Inhalte gemeinsam ausgestalten zu können.

Rolf Ineichen, Cham

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