Leserbrief

«Die Zahl potenziell betroffener KMU dürfte höher sein»

Zur Abstimmung über die Volksinitiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» vom 29. November

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Die GSoA kennt offenbar die Auswirkungen der eigenen Initiative nicht. Die Kriegsmaterialverordnung sagt klar, dass auch Teile wie Schrauben oder Muttern, die für die Herstellung von Kriegsmaterial verwendet werden, als Kriegsmaterial gelten. Somit ist das Video des Bundes korrekt. Und deshalb dürfte auch die Zahl potenziell betroffener KMU höher sein, als dies die GSoA sagt. Die Industrie spricht nicht ohne Grund von bis zu 3000 betroffenen Firmen in der Schweiz, die mit der Initiative benachteiligt würden. Ich sage deshalb Nein am 29. November.

Laura Dittli, Präsidentin CVP Kanton Zug