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Die Zuger Feuerwehr ist bereit für einen Ernstfall am Esaf

Am Samstag probte die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug für den Ernstfall beim Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest. Die Herausforderung wurde bestens gemeistert.
Haymo Empl
Die FFZ probt den Ernstfall am Esaf. (Bild: Maria Schmid, Zug, 29. Juni 2019 )Die FFZ probt den Ernstfall am Esaf. (Bild: Maria Schmid, Zug, 29. Juni 2019 )
Das Kleinlöschtankfahrzeug ist für den Einsatz auf dem Esaf-Camping bestimmt. (Bild: Maria Schmid, Zug, 29. Juni 2019 )Das Kleinlöschtankfahrzeug ist für den Einsatz auf dem Esaf-Camping bestimmt. (Bild: Maria Schmid, Zug, 29. Juni 2019 )
Das Kleinlöschtankfahrzeug ist für den Einsatz auf dem Esaf-Camping bestimmt. (Bild: Maria Schmid, Zug, 29. Juni 2019 )Das Kleinlöschtankfahrzeug ist für den Einsatz auf dem Esaf-Camping bestimmt. (Bild: Maria Schmid, Zug, 29. Juni 2019 )
Die FFZ probt den Ernstfall am Esaf. (Bild: Maria Schmid, Zug, 29. Juni 2019 )Die FFZ probt den Ernstfall am Esaf. (Bild: Maria Schmid, Zug, 29. Juni 2019 )
Die FFZ probt den Ernstfall am Esaf. FFZ-Kommandant Daniel Jauch instruiert seine Leute. (Bild: Maria Schmid, Zug, 29. Juni 2019 )Die FFZ probt den Ernstfall am Esaf. FFZ-Kommandant Daniel Jauch instruiert seine Leute. (Bild: Maria Schmid, Zug, 29. Juni 2019 )
Die FFZ probt den Ernstfall am Esaf. (Bild: Maria Schmid, Zug, 29. Juni 2019 )Die FFZ probt den Ernstfall am Esaf. (Bild: Maria Schmid, Zug, 29. Juni 2019 )
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Mit dem Kleinlöschtankfahrzeug im Einsatz

Lustig sieht es aus, wenn das Kleinstlöschtankfahrzeug über die frisch gemähten Wiesen der Familie Freimann kurvt. Der schöne Bauernhof steht in unmittelbarer Nähe am künftigen Ort des Geschehens: nur wenige Meter vom imposanten Tribünenaufbau für das Esaf 2019 entfernt. Gut, ist die Familie Freimann selbst bestens in der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Zug (FFZ) vertreten. Denn normalerweise dürfte kaum ein Fahrzeug einfach so auf der Wiese herumfahren. Aber «normal» gibt es bei den Blaulichtorganisationen schon seit geraumer Zeit nicht mehr. Seit Wochen und Monaten probt man den Ernstfall. Und was lustig aussieht – wie im Fall des kleinen Löschfahrzeuges –, hat einen ernsten Hintergrund: Denn es geht um Menschleben und um nicht voraussehbare Zwischenfälle. Damit die Männer und Frauen der Feuerwehr bestens auf alle Eventualitäten vorbereitet sind, wird jede erdenkliche Situation durchgespielt. So auch am vergangenen Samstag.

In wenigen Wochen werden hunderttausende Menschen das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Zug besuchen: 7700 Menschen werden offiziell Campieren, nochmals so viele werden auf privaten Wiesen ihre Zelte aufschlagen. Die damit verbundenen Sicherheitsprobleme liegen auf der Hand: falsch angeschlossene Campinggasflaschen, brennende Abfalleimer, glimmende Zigarettenstummel. Genau für solche Einsätze ist das kleine Fahrzeug gedacht, welches immerhin 200 Liter Wasser fasst und dank der Grösse fast überall zum Einsatz kommen kann, auch zwischen aufgestellten Zelten.

Eine neue Dimension für alle

«Fit for Mission» hiess die grossangelegte Übung am Samstag. Die Feuerwehr probte mit gut 40 Männern und Frauen an einer Art Postenlauf. Der Einsatz des besagten Tanklöschfahrzeuges gehörte dazu, ebenso Geländekenntnisse und was im besonderen Fall «Camping» zu tun ist.

Ein Anlass in der Grösse des Esaf 2019 sprengt für sämtliche Blaulichtorganisationen alle bekannten Dimensionen. Auch die Stadt Zug wird an ihr Limit kommen, denn weder die Strassen noch die restliche Infrastruktur sind für den erwarteten Besucheraufmarsch (aktueller Schätzstand: 300000) gedacht. Die Feuerwehrfrauen und -Männer hätten also allen Grund, nervös zu sein. Aber: «Wir haben uns ja schon sehr lange darauf vorbereiten können», erklärt Daniel Jauch. Der Kommandant der FFZ hatte bereits im Vorfeld Kontakt mit der Feuerwehr in Estavayer. «Aus deren Erfahrungen wissen wir, welches die «Knackpunkte» sein könnten und sind entsprechend darauf vorbereitet».

Enthusiasmus und Stolz

Die Feuerwehren Zug, Baar und Steinhausen sind am Schwingfest nicht alleine für die Sicherheit verantwortlich. Die Polizei und die Sanität sind ebenso gefordert. Entsprechend wichtig ist die Zusammenarbeit. «Durch den intensiven Austausch im Hinblick auf das «Eidgenössische» haben wir gegenseitig noch mehr Verständnis für die jeweiligen Tätigkeiten der anderen entwickelt, denn die gemeinsame Planung und Strategieentwicklung hat uns geholfen, am gleichen Strick zu ziehen», erklärte Oberleutnant Samuel Schmid am Samstag.

Auffallend an der Übung am Samstag war, mit welchem Enthusiasmus, Engagement und Einsatz die FFZ im Einsatz war. Trotz Gluthitze auf dem Platz; es gab kein Jammern – alle wussten, was sie zu tun hatten– und waren sich sicher in dem, was getan werden musste. Das ganze in einer faszinierenden Kombination aus Stolz, Humor und Können im Verbund mit einem grossartigen Gemeinschaftsgefühl.

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