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Die Zuger «Kunstpause» kennt keine Pause

«Ist das Kunst?» So lautet das diesjährige Motto des Kulturfestivals Kunstpause. Für die viertägige Ausstellung im Juni in der Chollerhalle können sich Kunstschaffende noch bis Sonntag, 17. März, anmelden.
zim/pd
Das Organisationskomitee der «Kunstpause»: (hinten von links) Rafael Casaulta, Andri Urfer, Cina LuFràn, Philippe Brügger, Nora Nussbaumer; (vorne von links) Sam Heller, Kim Rindlisbacher, Laura Hürlimann, Aline Sägesser und Nadine Schrick. (Bild: PD)

Das Organisationskomitee der «Kunstpause»: (hinten von links) Rafael Casaulta, Andri Urfer, Cina LuFràn, Philippe Brügger, Nora Nussbaumer; (vorne von links) Sam Heller, Kim Rindlisbacher, Laura Hürlimann, Aline Sägesser und Nadine Schrick. (Bild: PD)

Die «Kunstpause» ist eine Plattform für junge Kunstschaffende, an der jedes Jahr Werke von rund 30 Künstlerinnen und Künstlern aus Zug, der Umgebung und neu sogar aus dem Ausland gezeigt werden. Dabei konzentriert sich das Kulturfestival nicht ausschliesslich auf das Feld der bildenden Kunst, wie das Eventmanagement der «Kunstpause» mitteilt. Vielmehr frage es explizit nach den Schnittstellen zwischen Kunst, Grafik, Design, Musik, Performance und Digitaler Kunst. An der 15. Ausgabe vom 6. bis 9. Juni 2019 in der Chollerhalle Zug werden unter anderem Galeristinnen und Galeristen zu Besuch sein, und es wird eine Künstlerin oder ein Künstler für eine Einzelausstellung in der «Lakeside Gallery» ausgewählt und eine Artist in Residence im Kunstkiosk Baar vergeben. Kunstschaffende zwischen 18 und 35 Jahren, die ihr Werk an einer Kunstausstellung in Zug präsentieren möchten, können sich jetzt für die «Kunstpause» bewerben. Bewerbungen sind laut Veranstalter mit bereits bestehenden oder auch neuen Arbeiten möglich. Die Kunstpause befasse sich das ganze Jahr mit der Frage «Ist das Kunst?».

Zwölf Monate – zwölf Kunstwerke

Während des ganzen Jahres werden Kunstwerke von Künstlerinnen und Künstlern in Bilderrahmen an folgenden Standorten zu finden sein: Kunstkiosk Baar, IG Freestyle-Halle Baar, Kantonsschule Zug, Industrie 45 Zug, Galvanik Zug, Jugendarbeit Hünenberg, Riviera Café Walchwil, Café Plaza Cham und im Schuwies Bastelshop Steinhausen. Jeden Monat werden die Kunstwerke ausgetauscht. An der Vernissage vom Samstag, 11. Mai, werden dann die bisherigen Werke an einer Vernissage präsentiert. Gestartet ist die «Kunstpause» mit einer Videoaktion getreu dem Jahresmotto «Ist das Kunst?». Die Organisatoren befragten auf der Strasse Passanten zu bestimmten Kunstwerken und wollten von ihnen wissen, ob sie diese für Kunst halten. Die Videos wurden im «Café Glücklich» und im «Paettern» in Zug gezeigt.

Am Samstag, 23. März, wird die «Kunstpause» wird von 10.30 bis 16 Uhr an der Zuger Velobörse auf dem Stierenmarkt mit der Aktion «Pimp your Velo» vertreten sein. An der Aktion können Velofahrer und Velofahrerinnen sowie Kreative selber zum Künstler werden und ihr Velo so richtig «aufpimpen». Der angeleitete Workshop wird von den Organisatoren der «Kunstpause» durchgeführt. Am Donnerstag, 4. April, um 20 Uhr wird der Künstler und Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi in der Chollerhalle über Kunst sprechen. Der Jahrhundertfälscher führt die Anwesenden in seine Welt, erläutert sein Kunstverständnis und erzählt die Geschichte nie gemalter Bilder. Höhepunkt des Kulturfestivals wird das Pfingstwochenende sein. Vom Donnerstag, 6. Juni, bis Sonntag, 9. Juni, versprechen die Organisatoren den Besuchern in der Chollerhalle «jede Menge junge Kunst, ein tolles Rahmenprogramm und am Samstag, 8. Juni, eine ‹Kunstpause›, die auf keinen Fall fehlen darf». «Die Chollerhalle gibt uns die Möglichkeit, in einem grösseren Raum auszustellen und noch mehr Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform zu geben. Wir können uns also richtig austoben», wird Laura Hürlimann, Leiterin der «Kunstpause» in der Mitteilung zitiert. «Wir wollen auch in diesem Jahr den bisherigen Rahmen der ‹Kunstpause› verlassen und eine einzigartige Ausstellung auf die Beine stellen.»

Anmeldungen von Kunstschaffenden sind möglich bis Sonntag, 17. März, unter http://kunstpause.ch/anmeldung.html.

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