Die Zuger Landis & Gyr Stiftung verdoppelt die Werkstipendien

Mehr Schweizer Kulturschaffende erhalten dieses Jahr Geld von der Landis & Gyr Stiftung.

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(fae) Kulturförderung Regelmässig vergibt die Landis & Gyr Stiftung mit Sitz in Zug begehrte Werkstipendien an Schweizer Kunstschaffende mit anerkanntem Leistungsausweis in den Bereichen Film, Literatur, Komposition, Tanz, Theater und Visuelle Kunst. Grundsätzlich sind es jeweils fünf Werkstipendien in der stattlichen Höhe von insgesamt 150000 Franken.

Wie der Stiftungsrat der Landis & Gyr Stiftung mitteilt, hat er zu Beginn der Coronakrise spontan entschieden, die Gesamtsumme für die Vergabe der Werkstipendien 2020 mehr als zu verdoppeln – auf insgesamt 317000 Franken. «Der Entschluss fiel, als wir im März insgesamt 100 Bewerbungen vorliegen hatten», sagt Geschäftsführerin Regula Koch. «Für diese schwierige Zeit wollten wir mehr Mittel zur Verfügung stellen.» Somit kommen in diesem Jahr nicht nur 5, sondern total 16 professionelle Schweizer Künstlerinnen und Künstler in den Genuss eines Werkstipendiums in unterschiedlicher Höhe. Mit dieser finanziellen Unterstützung können sie ihrer Arbeit an frei wählbaren Orten oder auch in ihrer gewohnten Arbeitsumgebung nachgehen.

In der Sparte Film hat die Landis & Gyr Stiftung dieses Jahr zwei Werkstipendien vergeben, in der Sparte Komposition sind es drei, vier in Literatur, zwei im Bereich Theater, vier in der Sparte Visuelle Kunst und eine im Tanz.