Die Zuger Sportanlagen können öffnen

Ab dem 11. Mai sind Sporttrainings unter gewissen Voraussetzungen wieder möglich.

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Sporttrainings sind ab dem 11. Mai unter Auflagen wieder möglich.

Sporttrainings sind ab dem 11. Mai unter Auflagen wieder möglich.

Bild: Werner Schelbert

Ab dem 11. Mai sind Sporttrainings unter gewissen Voraussetzungen wieder möglich, sowohl im Breiten- als auch im Leistungssport, meldet die kantonale Gesundheitsdirektion. Die Hygienevorgaben des Bundes müssen dabei konsequent eingehalten werden und entsprechende Schutzkonzepte sind nötig.

Der Bundesrat hat am 29. April entschieden, dass per 11. Mai auch im Bereich Sport die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus gelockert werden. Die Lockerungsschritte unterstehen klaren Vorgaben. Im Breitensport dürfen Trainings nur in Kleingruppen mit maximal fünf Personen und ohne Körperkontakt stattfinden. Im Leistungssport sind laut Medienmitteilung unter gewissen Umständen grössere Gruppen erlaubt. Von zentraler Wichtigkeit sind die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln.

Schutzkonzepte durch die Dachverbände

Voraussetzung für die Wiederaufnahme der Trainings- und Bewegungsaktivitäten durch Vereine ist laut Medienmitteilung, dass jeder Verein und jede Einrichtung über ein Schutzkonzept verfügt. Grundlage dafür bilden die Grobkonzepte der einzelnen Sportverbände. Die Verantwortung zur Umsetzung der jeweiligen Schutzkonzepte liegt bei den einzelnen Vereinen resp. den Trainerinnen und Trainern sowie den Sportlerinnen und Sportlern. Auch die Betreiber von Sportanlagen müssen eigene Schutzkonzepte erstellen, wobei sich diese am Rahmenkonzept des Bundesamts für Sport orientieren. Der Entscheid über eine Öffnung liegt beim jeweiligen Anlagenbesitzer. Wer abseits öffentlicher Sportanlagen und nicht im Rahmen eines Vereins Sport treibt, kann dies frei tun. Es gelten die bekannten BAG-Vorgaben (Distanz, Hygiene, Versammlungsverbot).

Kanton führt Kontrollbesuche durch

Die Verantwortung für die Umsetzung der Massnahmen liegt beim Verein. Jeder Verein und jedes aktive Mitglied ist mitverantwortlich für die Einhaltung der Rahmenbedingungen. Der Kanton Zug wird ab dem 11. Mai stichprobenartige Kontrollbesuche in Sportanlagen und bei Vereinstrainings durchführen und prüfen, ob die benötigten Schutzkonzepte vorliegen. Bei Bedarf wird dabei das Gespräch mit den Anwesenden gesucht und die Vereine werden in der Umsetzung der Schutzvorgaben unterstützt und beraten. Der Kanton Zug kann bei dieser Aufgabe auf die Unterstützung von freiwilligen J+S-Expertinnen und -Experten zurückgreifen. «Der Kanton Zug will einen Beitrag dazu leisten, dass wir alle in einen regulären Sportalltag zurückkehren können. Dazu ist jetzt die konsequente Einhaltung der Vorgaben entscheidend», betont Gesundheitsdirektor Martin Pfister.

Teilweise Öffnung der Sportanlagen in Baar

(haz) Der Bundesrat hat am 29. April entschieden, die Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus weiter zu lockern. Ab dem 11. Mai sind – unter der Voraussetzung von Schutzkonzepten und Hygienevorschriften – wieder Trainings möglich.  Der Gemeinderat Baar hat laut Medienmitteilung die Auswirkungen dieser Massnahmen im Hinblick auf den Schutz der Bevölkerung sowie auf den operativen Betrieb der Baarer Sportanlagen beurteilt. In seiner Sitzung vom 5. Mai hat er entschieden, dass in einer ersten Phase, ab dem 11. Mai, die folgenden Anlagen mit einem eingeschränkten Betrieb, geöffnet werden:

  • Die Fussballanlagen werden den Sportvereinen unter Einhaltung der Schutzmassnahmen von Montag bis Samstag für Trainings zur Verfügung gestellt. Die Fussballanlagen bleiben sonntags geschlossen.
  • Die Sporthallen werden den Sportvereinen ebenfalls unter Einhaltung der Schutzmassnahmen von Montag bis Samstagvormittag, gemäss dem geltenden Belegungsplan für Trainings zur Verfügung gestellt. Die Sporthallen bleiben am Samstagnachmittag und Sonntag geschlossen.
  • Das Hallen- und Freibad Lättich öffnet in Absprache mit den anderen Badeanstalten des Kantons Zug den Hallenbadbereich. Dies jedoch vorab ausschliesslich für den Schwimmunterricht der öffentlichen Schule und den Schwimmverein zur Ausübung des Schwimmsports. Das Hallenbad wie auch das Freibad Lättich bleibt vorerst für die öffentliche Nutzung geschlossen. Die Gültigkeitsdauer der Jahres-, Mehrmonats-, Monats- und 10er-Abokarten werden um die Dauer der Badschliessung verlängert.