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Die Zuger Unihockeyaner stehen erstmals im Viertelfinal

Zug United setzt sich in einer wilden Partie gegen Waldkirch-St.Gallen durch. In der Meisterschaft gab es hingegen nichts zu lachen.
Peter Rohner
Adrian Furger (Mitte, hier im Match gegen Köniz) ist im Cupspiel der Matchwinner für die Zuger. Bild: Stefan Kaiser (Zug, 26. Oktober 2019)

Adrian Furger (Mitte, hier im Match gegen Köniz) ist im Cupspiel der Matchwinner für die Zuger. Bild: Stefan Kaiser (Zug, 26. Oktober 2019)

«In der Verlängerung kann das Spiel auf beide Seiten kippen – diesmal hatten wir das gute Ende», sagte Zugs Siegtorschütze Adrian Furger nach dem Spiel sachlich. Rund 30 Minuten zuvor hatte er in der Dreifachsporthalle der Zuger Kantonsschule für grosse Emotionen gesorgt. «Der Ball springt mir etwas glücklich vor die Schaufel und ich ziehe ab», schildert er die entscheidende Szene nach 65:03 Minuten. Es war der 9:8-Siegtreffer im Cupspiel gegen St.Gallen. Erstmals stehen die Zuger im Viertelfinal; die Frauen gewannen den Wettbewerb in den Jahren 2007 und 2014.

Eben dieser Furger sorgte mit seinem Tor zum 8:8 überhaupt erst für die Verlängerung nach wilden 60 Spielminuten. Die St.Galler gingen mit 3:1 in Führung, ehe die Zuger dank Yannick Rubi und Thomas Grüter irgendwie einen Weg zurück ins Spiel fanden. Wild ging es auch im Mitteldrittel weiter. Das 4:3 der Gäste durch Roman Mittelholzer beantworteten Furger sowie mit zwei Toren in zehn Sekunden Alexander Larsson. Erstmals führten die Zuger mit zwei Treffern. Danach vergab Michael Schiess einen Penalty, Roman Mittelholzer verkürzte nach einem blitzschnellen Konter und neun Sekunden vor der Sirene erhöhte Rubi auf 7:5. Im Schlussdrittel drückte St.Gallen vehement – und wurde belohnt. Binnen 115 Sekunden wendeten sie das Spiel, ehe Furger zwei weitere Male traf.

Gegen Köniz gibt es eine kalte Dusche

Mit vier Toren und zwei Assists war er fraglos der Matchwinner. «Zu Beginn agierten wir ungeduldig und gaben ihnen zu viele Chancen», blickt Furger auf die schwierige Startphase zurück, zu der Gästetrainer Fabian Arvidsson meinte: «Da müssen wir weiter davonziehen.»

Eine ähnliche Vorstellung gelang den Zugern 24 Stunden später gegen Köniz nicht im Ansatz. 0:5 stand es nach 17 Minuten – von diesem Fehlstart erholte sich Zug United nie mehr und kassierte gegen Floorball Köniz eine 5:9-Heimniederlage. Gegen ein konzentriert und entschlossen aufspielendes Köniz fehlte es den Zugern an der nötigen Konsequenz – angefangen bei Keeper Petter Nilsson, der einen harmlosen Schuss zum 0:1 passieren liess, bis hin zur mutmasslich gefährlichen Offensivabteilung, die an diesem Tag auch beste Chancen fahrlässig ausliess. Schon nach 13:20 Minuten zog Trainer Nicklas Hedstål per Time-out die Notbremse – oder unternahm zumindest den Versuch. Das 3:5 durch Manuel Staub brachte eine leise Hoffnung zurück (37.), die aber bald darauf zerstört wurde. Andreas Nordh zog allen davon und umkurvte im Stile Ingemar Stenmarks die Zuger Slalomstangen und schob den Ball unter Mück ins Tor.

Nun wartet eine Pause auf die Zuger, bevor es in der NLA am 16. November in Thun weitergehen wird.

Mehr zum Unihockey gibt es hier.

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