Die Zuger Unihockeyanerinnen kommen nicht vom Fleck

Gegen den Tabellennachbarn Laupen setzt es eine 2:5-Niederlage in der Nationalliga A. Dabei hat die Partie vielversprechend begonnen.

Samira Inglin und Marina Schürmann
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Das Tor von Andrea Gemperle (links) zum 1:0 reicht nicht zum Sieg gegen Laupen. Bild: Roger Zbinden (Zug, 23. November 2019)

Das Tor von Andrea Gemperle (links) zum 1:0 reicht nicht zum Sieg gegen Laupen. Bild: Roger Zbinden (Zug, 23. November 2019)

Zug United startete konzentriert in die Partie gegen den UHC Laupen aus dem Kanton Zürich. Das Spiel war von Anfang an hart umkämpft und es gab schnell gute Chancen auf beiden Seiten. Nach vier Minuten stand ein Auswurf der Zuger Torfrau Ebinger am Ursprung des ersten Tores. Gemperle erlief sich den Ball, legte auf Kistler zurück, die auf Suikka spielte, die direkt abschloss. Der Schuss verfehlte zwar das Tor, doch Gemperle stand goldrichtig und traf zum 1:0. Nur wenige Zeigerumdrehungen später hatte Tamara Fritschi den Ausgleich für Laupen auf dem Stock, doch der Pfosten rettete die Zugerinnen vor dem Gegentor.

Laupen startete aufsässiger in den zweiten Spielabschnitt – und erfolgreich: Nur kurz nach Wiederanpfiff landete der Ball zum ersten Mal im Zuger Tor. Nur eine Minute später kassierten die Gastgeberinnen das zweite Gegentor. Laupen blieb gefährlich, doch Ebinger hielt ihr Team mit einigen Big Saves im Spiel. Nach einem Time-out des Heimteams flachte das Spielniveau ab.

Kurzer Einbruch und der Sieg ist weg

Zug startete jedoch motiviert und mit neuen Ideen ins letzte Drittel, was belohnt wurde. Katrin Kivirand bediente Malin Brolund, die eiskalt den 2:2-Ausgleich erzielte. Das von hartem Körpereinsatz geprägte Spiel kippte in den Folgeminuten aber auf die Seite der Gäste. Mittels eines Doppelschlags in der 46. Minute durch Widmer und Fritschi zogen die Grün-Weissen auf 4:2 davon. Es war die Vorentscheidung, am Ende hiess es 2:5 aus Sicht der Gastgeberinnen.

Zug verpasste somit die Chance zur Revanche gegen den Aufsteiger und verabschiedete sich mit der dritten Niederlage in Folge in die WM-Pause. Am 21. Dezember wird das Team bei den Red Lions Frauenfeld gastieren, wo es ein Wiedersehen mit Ex-Zugerin Tara Meyer geben wird.

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