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Die Zugerinnen verfehlen die Überraschung knapp

In der ersten Begegnung in der Rückrunde der Nationalliga A fordert Zug United dem Team von Bernern Oberland alles ab. Das lässt für die nächste Aufgabe auf Punkte hoffen.
Micheline Müller
Es hat nicht ganz gereicht: Verhaltene Freude bei den Zugerinnen Olivia Herzog, Noelle Städler und Jenny Felder (von links). (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 26. November 2018))

Es hat nicht ganz gereicht: Verhaltene Freude bei den Zugerinnen Olivia Herzog, Noelle Städler und Jenny Felder (von links). (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 26. November 2018))

Zug United startete gegen Berner Oberland gut in das erste Drittel und konnte den Ball in den eigenen Reihen laufen lassen. Es wurde schnell klar, dass dieses Treffen des Siebtplatzierten mit dem Viertplatzierten ein Spiel auf Augenhöhe werden kann. In der 5. Minute zahlte sich der durchaus ersichtliche Wille der Zugerinnen aus: Tvrznikova verwertete den Assist von Bichsel souverän zur 1:0-Führung. In der zweiten Hälfte des ersten Drittels konnten die Gäste jedoch mehr Druck aufbauen, erzielten den Ausgleich (14.) und noch vor der ersten Pause den Führungstreffer durch Greber, die Vorlage kam von der Ex-Zugerin Piispa.

Bereits 1:47 Minuten Wiederbeginn traf Bichsel auf Pass von Tvrznikova zum 2:2 für die Zugerinnen. Nur wenige Minuten später doppelte Kistler auf Pass von Riner nach und das Heimteam war wieder in Führung. Die Gäste nahmen daraufhin ein Time-out, was Wirkung zeigte. Mit einem Doppelschlag in der 33. und 35. Minute holten sich die Bernerinnen die Führung zurück. Eine weitere gefährliche Situation mit einem Lattenschuss zeigte, dass die Bernerinnen die Partie an sich gerissen hatten.

Zu Beginn des letzten Drittels konnten die Zugerinnen wie schon kurz vorher in Überzahl agieren, aber auch diese Powerplaysituation führte nicht zu einem Tor. Kurz danach setzte aber Bichsel hartnäckig vor dem Tor nach und konnte auf Pass von Tvrznikova den erneuten Ausgleichstreffer zum 4:4 erzielen. Die Bernerinnen machten nun wieder Druck auf das Zuger Tor. Wenger spielte den Ball von hinter dem Tor in den Slot, wo Leu erfolgreich war – 4:5. In der Schlussphase agierten die Zugerinnen kurz mit sechs Feldspielern. Eine weitere Strafe gegen Zug United aufgrund eines Stockschlages unterbrach diese Phase jedoch wieder. In Überzahl war es erneut Leu, die den Siegtreffer für die Bernerinnen erzielte.

In der nächsten Runde geht es in die Ostschweiz

Zug United war erneut nahe dran, gegen ein favorisiertes Team zu punkten. Warum es am Schluss doch nicht gereicht hat zum Sieg, konnte kurz nach der Partie auch die beste Zugerin Ronja Bichsel nicht genau sagen. Das Team habe aber 60 Minuten konstant gespielt und gekämpft. Dies müsse man mitnehmen für die nächsten Spiele, um in Zukunft auch gegen besser platzierte Gegner Punkte zu holen. Am kommenden Sonntag sind die Zugerinnen in Frauenfeld zu Gast (19.00, Kantihalle). Die Red Lions sind momentan auf dem letzten Tabellenrang.

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