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Die Zugerinnen werden für ihren Kampfgeist nicht belohnt

Zug United unterliegt Piranha Chur nach harter Gegenwehr. Tags darauf scheidet das Team aus dem Cup aus.
Samira Inglin, Marina Schürmann
Zugs Sandra Kuster (in Blau) verfehlt gegen Piranha Chur das Tor. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 26. Oktober 2019)

Zugs Sandra Kuster (in Blau) verfehlt gegen Piranha Chur das Tor. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 26. Oktober 2019)

Die Favoritenrolle in der Partie zwischen Zug United und Chur lag klar bei den Gästen. Doch Zug startete mit viel Power ins Spiel, versuchte viel Druck zu machen und erarbeitete sich dadurch eine Menge Ballbesitz.

Die Churerinnen hatte sichtlich Mühe damit und brauchte einige Zeit, bis sie richtig ins Spiel fanden. Die Zugerinnen erarbeiten sich zwar einige Chancen, doch wie schon oft mangelte es an Effizienz und Kaltblütigkeit. Die Gäste waren ebenfalls dabei, sich mit genauen, scharfen Passkombinationen durch die Zuger Verteidigung zu spielen, doch auch sie scheiterten entweder am eigenen Unvermögen oder der stark aufspielenden Torhüterin Daniela Liechti im Zuger Tor.

In der 13. Minute spielte sich die Piranhas mit präzisen Querpässen durch die Zuger Reihen und Topskorerin Corin Rüttimann liess sich nicht zweimal bitten und versenkte den Ball in die Maschen. Nur wenige Minuten später zeigte sich ein ähnliches Bild: Zwinggi bedient Rüttimann mit einem schnellen Querpass, welche mit einem satten Schuss unter die Latte ihre Farben mit 2:0 in Führung brachte. Zug versuchte weiter Druck zu machen, kam noch zu einigen Abschlüssen, die aber allesamt nicht den Weg ins Tor fanden und so gang es mit zwei Toren Rückstand in die Pause.

Starkes Mitteldrittel

Die Marschrichtung änderte sich im zweiten Drittel kaum, denn Zug machte weiterhin viel Druck und erarbeitete sich Chance um Chance. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff konnte Topskorerin Malin Brolund den verdienten Anschlusstreffer für ihr Team erzielen.

Zug United war wach, aktiv und äusserst kampfstark, was den Churerinnen gar nicht zu gefallen schien. Der Körpereinsatz wurde härter, die Chancen zahlreicher auf beiden Seiten und das Spiel entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. Tore fielen zwar keine mehr, doch das letzte Drittel durfte mit viel Spannung erwartet werden.

Die Churerinnen legten zu Beginn des Drittels einen Gang zu. Sie erhöhten den Druck auf die Zuger Verteidiger und bei eigenem Ballbesitz schnürten sie die Zugerinnen in der eigenen Hälfte ein. Zug hielt wacker dagegen, doch nach einem geblockten Schuss, prallte der Ball an Jana Putzis Stock und rollte unglücklich ins Zuger Tor.

Nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff konnte Katrin Zwinggi, diesmal auf Pass von Corin Rüttimann ihr Team weiter in Front bringen. Zug United kämpfte weiter und versuchte zurück ins Spiel zu finden, doch auch ein Time-out in der 50. Minute brachte nicht die gewünschte Wirkung.

Luana Rensch und Mari Aanerud erhöhten auf 6:1 für Chur und das Spiel schien gelaufen zu sein. Doch Zug United gab nicht auf und legte nun ihrerseits wieder einen Gang zu. In der 54. Minute konnte Ida Suikka alleine auf das Churer Tor losziehen und nur noch regelwidrig gestoppt werden. Sandra Kuster lief zum darauf folgenden Penalty an, scheiterte aber an Jill Münger. Chur liess nicht nach und zum wiederholten Mal an diesem Abend bediente Zwinggi Rüttimann, welche ihren dritten Treffer bejubeln konnte. Die Zentralschweizerinnen liessen diesen Spielstand nicht auf sich sitzen. Eine schöne Kombination durch den Slot von Ronja Bichsel und Sandra Kuster, konnte Kuster mit dem zweiten Zuger Treffer abschliessen. Weronika Noga setzte mit ihrem Treffer zum 3:7 den Schlusspunkt hinter dieses hart umkämpfte Spiel.

Aus im Cup-Achtelfinal

Das Resultat scheint klarer, als es das Spiel war. Die Zugerinnen dürfen mit der gezeigten Leistung zufrieden sein und konnten für das Cupspiel am nächsten Tag viel Selbstvertrauen tanken.

Gegen Burgdorf lagen die Zugerinnen tags darauf tatsächlich mit 1:0 in Führung, sahen sich aber nach zwei Dritteln bereits mit 3:8 im Rückstand liegend. Der Nackenschlag: Der letzte Treffer im Mitteldrittel fiel eine Sekunde vor Ablauf der Spielzeit. Am Ende hiess es 7:12.

Mehr zu den Partien gibt es hier.

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