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Dies wird die Zuger Stadträte 2020 beschäftigen

Wirtschaft, Kultur, Digitalisierung, Bildung, Ortsplanung: Der Stadtrat nimmt sich einiges vor.

(haz) Mit dem Budget 2020 präsentierte der Zuger Stadtrat am vergangenen Dienstag auch die Ziele, die die einzelnen Departementsvorsteher für das kommende Jahr gesetzt haben. Sie sind zwar unterschiedlich, haben untereinander aber durchaus einige Berührungspunkte. Der Stadtpräsident Karl Kobelt will sich mit dem Präsidialdepartement vor allem in Sachen Wirtschaftspflege einsetzen. Das bedeutet, dass er die verschiedenen Departemente in die Pflege der Wirtschaft einbinden möchte. Kobelt und sein Departement möchten sich auf den Erhalt und den Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen konzentrieren. Zudem soll die aus 2009 stammende Kulturstrategie überarbeitet werden.

Im Departement des Finanzchefs André Wicki steht im kommenden Jahr die Digitalisierung im Vordergrund. Konkret soll für das Gebäudeportfolio der Stadt eine Software angeschafft werden, die es ermöglicht, Auswertungen pro Gebäude vorzunehmen. Das Immobilienportfolio der Stadt hat einen Wert von rund 870 Millionen Franken. Zudem soll der Prototyp einer App, die umfangreiche städtische Dienstleistungen digital anbietet, einer ausgewählten Benutzergruppe zur Verfügung stehen. Schliesslich wird dieses App den Zugerinnen und Zugern zur Verfügung gestellt. Ein Vorbereitungsprojekt ist laut Wicki der auf 2021 zu vollziehende Wechsel von der degressiven auf die lineare Abschreibungsmethode.

Eine grössere Herausforderung für das Bildungsdepartement von Vroni Straub-Müller ist das Bevölkerungswachstum und daraus resultierend das Ansteigen der Schülerzahlen. Das Hauptaugenmerk im Bildungsdepartement liegt 2020 auf der Weiterentwicklung der modularen Tagesschule, respektive der schulergänzenden Betreuung, der Bestellung der Schulbauten sowie der Ermittlung des Flächenbedarfs für Sportanlagen bis 2040. Hier und bei den Schulhausbauten ergeben sich Berührungspunkte mit dem Departement Bau, aber auch mit dem Finanzdepartement. Das von Eliane Birchmeier geführte Baudepartement wird sich 2020 mit der Erstellung und Sanierung verschiedener Schulbauten beschäftigen. Hinzu kommt die Arbeit an der Ortsplanungsrevision und dem Mobilitätskonzept. Weiter in Arbeit sind Bebauungspläne. So für das Landis und Gyr-Areal, das ZVB-Areal, Herti-Süd und die Äussere Lorzenallmend. Im Departement Soziales, Umwelt, Sicherheit von Urs Raschle wird die stetige Zunahme älterer Personen beschäftigen. Man werde sich deshalb mit der Altersstrategie und der geriatrischen Versorgung befassen. Zudem wolle man die gebundenen Ausgaben innerhalb des Departements anschauen und Senkungspotenzial ausmachen. Hinzu komme die Erarbeitung einer nachhaltigen Entwicklung, im Sinne der Frage: «Wohin wollen wir?»

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