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Diese Strafen gibts

KANTONwh. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug hat 2016 305 Verzeigungen wegen Fahrens ohne gültigen Fahrausweis auf den Linien der ZVB bearbeitet. «In rund 20 Fällen handelte es sich dabei um illegale Asylbewerber», sagt Judith Aklin, Kommunikationsverantwortliche der Zuger Polizei. Wer ohne gültiges Billett fährt, erhält erstmalig eine Busse von 60 Franken. Bei Nichtbezahlung der Busse wird eine Ersatzfreiheitsstrafe von einem Tag angeordnet. «Die Busse beziehungsweise die Ersatzfreiheitsstrafe erhöht sich bei mehrmaligen Verstössen», so Aklin.

Im Kanton Zug leben derzeit 1326 Flüchtlinge. «Die Asylsuchenden werden von uns aufgeklärt, dass es im Schweizer ÖV ein Ticket braucht», sagt Sabine Windlin, Kommunikationsbeauftragte der Direktion des Innern. Eine Busse wegen Schwarzfahrens müsse selbstverständlich mit dem eigenen Geld oder mit dem Sozialhilfegeld bezahlt werden. «Entweder bezahlt der Asylsuchende die Busse auf einmal – oder aber er stottert den Betrag in Raten ab.»

Im Kanton Luzern wurde ein Flüchtling aus Somalia, der schwarzfuhr, binnen sechs Wochen 13-mal von SBB-Kontrolleuren erwischt. Die Staatsanwaltschaft verurteilte ihn zu einer Busse von 1300 Franken. Dazu kommen SBB-Zuschläge von je 160 Franken ab der dritten Schwarzfahrt. Wenn er nicht zahlungsfähig ist, muss er 13 Tage ins Gefängnis.

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