Die Dietwiler Strasse wird angehoben

Der Knodenbach wird nach der Teiländerung des Gestaltungsplans Babilon in Dietwil anders offengelegt.

Eddy Schambron
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Die Kesselstrasse bei der Deponie Babilon in Dietwil wird angehoben, aber in ihrer Lage nicht verändert.

Die Kesselstrasse bei der Deponie Babilon in Dietwil wird angehoben, aber in ihrer Lage nicht verändert.

Bild: Eddy Schambron

Änderungen im Gestaltungsplan Aushubdeponie Babilon in Dietwil: Der Knodenbach bleibt in einem bestimmten Teilbereich neu eingedolt, wird dafür in einem anderen offengelegt. Die Kesselstrasse wird in der Endgestaltung angehoben, ohne aber die Lage zu verändern. Mit diesen Änderungen sind auch eine Rodung beim Einlaufbauwerk zum Knodenbach und eine Verschiebung der Ersatzaufforstung vorgesehen. Die Teiländerung Gestaltungsplan Aushubdeponie Babilon liegt von 8. Januar bis 4. Februar auf der Gemeindekanzlei öffentlich auf.

Beim genehmigten Gestaltungsplan sind nach Verhandlungen mit zwei Grundeigentümern Anpassungen notwendig, wie der Gemeinderat mitteilt. Der Knodenbach bleibt vom Tobel bis zur Kesselstrasse neu eingedolt. Dafür wird der Bach im südlichen Bereich entlang der Babylonstrasse entsprechend offengelegt, um dadurch die entfallende offene Bachlänge zu kompensieren. «Die offene Länge des Knodenbaches wird gegenüber dem genehmigten Gestaltungsplan nicht reduziert», hält der Gemeinderat fest. Mit der Errichtung des Bewirtschaftungsweges im Süden der Deponie ist neu eine Steilböschung am Südrand der Deponie vorgesehen. Mit etwas geringeren Neigungen werden die Voraussetzungen für sehr gute Fruchtfolgeflächen erreicht. Die Kesselstrasse wird in der Endgestaltung um rund 1,8 Meter angehoben. Die Lage der höher gelegten Strasse wird aber nicht verändert. Mit der Verlängerung der anzuhebenden Strecke werde eine optimale Neigung erzielt. Für die notwendige Rodung beim Einlaufbauwerk zum Knodenbach ist eine Ersatzaufforstungsfläche von neu 370 Quadratmetern vorgesehen, gut 60 Quadratmeter mehr als im bewilligten Projekt. Das entsprechende Baubewilligungsverfahren wird parallel zum vorliegenden öffentlichen Mitwirkungs- und Einwendungsverfahren durchgeführt.