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Steinhausen: Digitale Aufrüstung aufs neue Schuljahr

Die Schülerinnen und Schüler in Steinhausen erhalten bald Laptops.
Vanessa Varisco

Steinhausens Schulen machen einen Schritt Richtung Digitalisierung: Auf den Schulanfang 2019/2020 werden allen Schülerinnen und Schüler vom fünften bis zum neunten Schuljahr Notebooks mit Tastatur und Tablet-Funktion zur Verfügung gestellt. Zusätzlich werden auch 85 Lehrpersonen ein solches Notebook erhalten, wie die Gemeinde in einer Mitteilung schreibt.

«Der Gemeinderat hat einem entsprechenden gemeinsamen Vertrag der Stadt Zug und der Gemeinden Cham und Steinhausen über die mietweise Beschaffung von mobilen Geräten inklusive Service zugestimmt», heisst es weiter. Die Kosten für die Anschaffung und Wartungen belaufen sich auf 120000 Franken pro Jahr.

«Informatikmittel sollen
das Lernen unterstützen»

Weshalb der Gemeinderat den Entscheid für eine Anschaffung gefällt hat, erklärt der Vorsteher Bildung und Schule, Hans Staub: «Die Schule bereitet die Schüler und Schülerinnen auf das Leben vor, sie sollen sich in einer Gesellschaft, in welcher Medien eine zentrale Rolle spielen, bewegen können.»

Um die notwendigen Kompetenzen zu erhalten, brauche es eine entsprechende Ausstattung. Er ergänzt: «Die Informatikmittel sind nicht Selbstzweck, sie sollen das Lernen unterstützen. Im Mittelpunkt steht nach wie vor der Mensch.» Möglich ist die Nutzung in allen Fächern. Aber: «Der Einsatz des Laptops muss in der entsprechenden Unterrichtssituation Sinn ergeben und das Lernen unterstützen.» In Fächern wie Werken, Handarbeit und Sport stünden «natürlich die praktischen Fertigkeiten im Vordergrund.»

In Absprache mit der Lehrperson ist es übrigens laut Hans Staub den Schülern bereits heute erlaubt, das eigene Notebook mitzubringen. Künftig werden die von der Schule zur Verfügung gestellten Geräte dann auch zu Hause genutzt werden können. Und zur Sensibilisierung im Umgang mit Medien und Notebooks werde ab der fünften Klasse neu das Fach Medien und Informatik unterrichtet so Hans Staub. Auch die Lehrpersonen, welche gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern und den Notebooks arbeiten werden, sollen entsprechende Weiterbildungen absolvieren: «Die Weiterbildungen sind uns wichtig, damit die Geräte im Unterricht der Schulstufe gemäss eingesetzt werden.»

Teil der ICT-Strategie 
des Kantons

«Der Entscheid Notebooks einzuführen fusst auf der ICT-Strategie der gemeindlichen Schulen des Kantons Zug 2018 bis 2022», erklärt der Gemeindepräsident. Mit dieser Strategie als Grundlage habe der Gemeinderat ein gemeindliches ICT-Konzept erlassen. Die ICT-Strategie der gemeindlichen Schulen wurde ab 2017 durch die Schulpräsidentenkonferenz zusammen mit der Interessengemeinschaft Informatik Zug auf den bestehenden Grundlagen, wie beispielsweise den Medien- und ICT-Empfehlungen der Bildungsdirektion Zug erarbeitet. Die Strategie legt unter anderem fest, welche Kompetenzen erlangt werden sollen und welche Aufrüstungen im ICT von den Gemeinden getätigt werden müssen, um den Mindeststandard zu erfüllen.

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