Digitalisierung wird wichtig an der pädagogischen Hochschule Zug

Der Hochschulrat der pädagogischen Hochschule (PH) hat die Strategie für die nächsten acht Jahre verabschiedet.

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(vv/pd) Mit Einbezug von Studierenden, Mitarbeitenden sowie externen Partnern aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Bildung hat die PH Zug ein neues Leitbild sowie die Strategie 2019 bis 2026 festgelegt, wie die Hochschule in einer Medienmitteilung schreibt. «Mit der neuen Strategie legen wir ein gutes Fundament, damit die PH Zug auch in den nächsten acht Jahren bestens aufgestellt ist», wird Hochschulratspräsident und Bildungsdirektor Stephan Schleiss zitiert.

Gefördert werden wollen vor allem die digitalen und überfachlichen Kompetenzen, denn für die Weiterentwicklung der Zuger Schulen sei das Thema Digitalisierung sehr wichtig, so der Bildungsdirektor. Und damit Lehrpersonen ihre Schülerinnen und Schüler auf die Chancen und Risiken der digitalen Welt gut vorbereiten können, müssen sie entsprechend aus- und weitergebildet werden. Weshalb der Bereich Medien und Informatik ausgebaut werde.

Ergänzend dazu werden aktuell Angebote entwickelt, welche die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik fördern sollen. Der Fokus werde aber nicht nur auf die Digitalisierung gelegt, sondern auch auf die überfachlichen Kompetenzen wie beispielsweise Kreativität, Problemlösung, Kommunikation und Kooperation.

Heterogenität ist ein Schwerpunkt

Um die Strategie zu entwickeln, habe man mit seinen Partnern über Erwartungen an die PH Zug und Entwicklungen im schulischen und gesellschaftlichen Umfeld diskutiert, erklärt Rektorin Esther Kamm in der Mitteilung. Die Digitalisierung beschäftige die Schule und die Wirtschaft gleichermassen wie die Ausbildung von Lehrpersonen. «Gleichzeitig werden die Anwendungen und Tools ständig weiterentwickelt, während die Fähigkeiten wie Probleme lösen, Informationen zu hinterfragen und Kooperationen einzugehen, überdauern und immer wichtiger werden», zeigt sich Kamm überzeugt. Das Thema der Heterogenität bildet einen weiteren Schwerpunkt: Migrationsbedingte Vielfalt und die Integration von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen würden zu den zentralen Herausforderungen an Lehrpersonen zählen. Die PH Zug forscht im Bereich Interkulturalität und Bildung und bietet ausserdem Dienstleistungen für Schulen und Auftraggeber auf schweizweiter Ebene an.

Mit dieser neuen Strategie soll die PH Zug gestärkt in die Zukunft blicken und neue Formen des Lehrens und Lernens aufzeigen.