DISKUSSION IN DER MOSCHEE: Mit Dialog gegen diffuse Verdächtigungen

Christen und Muslime haben vieles gemeinsam. Warum gibts dennoch Probleme? Auch Zugs Stadtpräsident spürte dieser Frage nach.

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Walid Tariq Tarnutzer von der Mahmut Moschee Zürich erklärt was der Islam für ihn bedeutet. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Walid Tariq Tarnutzer von der Mahmut Moschee Zürich erklärt was der Islam für ihn bedeutet. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Um ein Uhr beginnt in der Moschee der bosnischen Muslime im Gewerbegebiet zwischen Zug und Steinhausen das Mittagsgebet mit dem Imam Jasmin Demic. Anwesend ist am Samstagnachmittag auch eine beachtliche Schar von Zuschauern, darunter Politprominenz, angeführt von Stadtpräsident Dolfi Müller. Der Grund dafür ist die anschliessende Diskussions- und Fragerunde zum Islam, die von der Stadt Zug zusammen mit dem Integrationsnetz Zug organisiert wurde.

Das Podium versucht auf Fragen rund um den Islam Antworten zu geben. Dabei wird schnell deutlich, dass das Minarettverbot die Muslime getroffen hat. Von den rund 7000 Muslimen im Kanton Zug betrachten sich die meisten als gut integriert. Kleidervorschriften oder Zwangsehen sind für diese Gruppe kein Thema. Für die Veranstalter waren das grosse Interesse und die Bereitschaft zum Dialog mit Menschen anderer Herkunft ein Erfolg.

Hansruedi Hürlimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der «Neuen Zuger Zeitung».