Diskussionen um den neuen Stadttunnel

Am zweiten Verkehrsforum wurden die acht Varianten für einen Zuger Stadttunnel diskutiert. Für eine umstrittene Frage zeichnet sich eine Lösung ab.

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Ein Stadttunnel würde den Verkehr in Zug (im Bild die Neugasse) entlasten. (Archivbild Stefan Kaiser/Neue ZZ).

Ein Stadttunnel würde den Verkehr in Zug (im Bild die Neugasse) entlasten. (Archivbild Stefan Kaiser/Neue ZZ).

Rund 200 Zuger nahmen am Mittwochabend am zweiten Verkehrsforum im Theater Casino teil. Sie liessen sich zuerst von den Ingenieuren und Verkehrsplanern über mögliche Varianten des Stadttunnels informieren. Insgesamt acht wurden näher erläutert. Besonders interessant waren dabei ihre Auswirkungen auf den Zentrumsverkehr. Dabei stellte sich heraus: Ein Zuger Stadttunnel muss vor allem das Zentrum optimal erschliessen und dient erst in zweiter Linie als Stadtumfahrung.

Deshalb sind Tunnelportale bei der Tangente in Baar oder im Feldhof ungeeignet. Oder wie Baudirektor Heinz Tännler sagte: «Dadurch würden wir rund 50 Prozent der angestrebten Wirkung verlieren.» Ein absolutes Muss scheint ein Anschluss Ägeristrasse zu sein, wenn man nicht den Kolinplatz und die Grabenstrasse mit Verkehr überfluten will. Bevorzugt wird allerdings ein Halbanschluss.

Freddy Trütsch

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