DOPPELMORD: Lebenslange Haft für Täter in Deutschland

Am Dienstag erhielt in Halle der Deutsche Gabor Torsten Sprungk wegen Doppelmordes lebenslänglich. Noch offen ist, was mit ihm in der Schweiz passiert.

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Blick in eine Gefängniszelle. (Symbolbild Sven Gallinelli/Neue SZ)

Blick in eine Gefängniszelle. (Symbolbild Sven Gallinelli/Neue SZ)

Der 39-jährige Gabor Torsten Sprungk wird verdächtigt, die Rotkreuzerin M. K. am 23. Juni 2007 umgebracht zu haben. Ihre Leiche wurde trotz intensiver Suche nicht gefunden. Dies ist auch der Grund, warum das Verfahren noch nicht abgeschlossen werden konnte.

«Fragen zu allfälligen Auswirkungen des Urteils gegen Sprungk möchte ich erst nach Eintritt der Rechtskraft beantworten», sagte Staatsanwalt Roland Schwyter. Im letzten August hatte er erklärt, dass die Durchführung eines Abwesenheitsverfahrens gegen eine in Deutschland inhaftierte Person nicht ausgeschlossen sei.

Das Landgericht Halle sprach Sprungk des Mordes in zwei Fällen in Tateinheit mit Raub und des Tankbetrugs für schuldig. Es verurteilte ihn dafür zu einer lebenslänglichen Strafe mit anschliessender Sicherungsverwahrung. Eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren ist nicht möglich.

Jürg J. Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.