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DORFFEST: Das 800-jährige Menzingen zeigt sich unbeeindruckt

Die Feierlichkeiten zum 800-Jahr-Jubiläum werden am ersten Tag durch das Wetter beeinträchtigt, doch die zahlreichen Besucher lassen sich die Laune davon nicht vergällen. Eine Ausstellung zieht besonders viel Aufmerksamkeit auf sich.
Raphael Biermayr
Das Festzelt ist am Brunch fast bis auf den letzten Platz gefüllt.

Das Festzelt ist am Brunch fast bis auf den letzten Platz gefüllt.

Raphael Biermayr

raphael.biermayr@zugerzeitung.ch

Als das Unwetter am Freitag über den Kanton Zug zog, zeigten die Menzinger, dass sie anpacken können. «Die Besucher haben kurz die Zeltwände festgehalten, bis der Sturm vorüber war – alles kein Problem», schildert Joëlle Guldin vom Organisationskomitee des «Fäscht». Die zweitägige Feier ist anlässlich des 800-Jahr-Jubiläums der Berggemeinde durchgeführt worden. Im Gegensatz zu anderen Kantonsteilen hatte Menzingen Glück im Unglück, was die Intensität des Unwetters anbelangte. «Es gab keinerlei Schäden», sagt Guldin.

Stattdessen gab es eine Menge Positives im und um das grosse Festzelt auf dem Dorfplatz. Auf der erstmals in der Geschichte für eine Veranstaltung gesperrten Dorfstrasse herrschte stets Betrieb, und auch die Angebote für Kinder hinter dem Zentrum Schützenmatt waren gefragt. Die Organisatoren scheuten sich trotz der lange frischen Temperaturen nicht, das «Pool-Paradies» zu öffnen. Dass man auch mit einfachen Mitteln einen grossen Zulauf erzielen kann, zeigte die Ausstellung im alten Spritzenhaus: Viele Einwohner verweilten vor alten Aufnahmen des Dorfs, wo sie Gebäude und anderes entdeckten, das sie an ihre Kindheit erinnerte. Mitglieder der organisierenden Fachkommission der Einwohnergemeinde, «mänzigeHell», gaben fachkundig Auskunft. Die Ausstellung mit alten Dorfansichten ist noch länger zu sehen, die Daten findet man auf der Homepage www.s-faescht.ch .

Wenig zu tun gab es hingegen für die Sanitäter. Nach Angaben von Joëlle Guldin habe sie nur ein paar Bienenstiche zu versorgen gehabt. «Wir sind rundum happy», lautet ihr Fazit. Ob es angesichts dessen bald schon eine Neuauflage des «Fäscht» gibt? «Das wollen wir nicht ausschliessen», so Guldin.

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