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Leserbrief

Zum Drecksgeschäft der Banken

Zu den sich in letzter Zeit häufenden Bankenskandalen

Was sind das doch für dreckige Geschäftsmodelle vieler Banken, und zwar weltweit: Vorsätzlich gegen Gesetze und eigene Regelungen verstossen, um dann, wenn es ans Licht kommt, die einkalkulierten Bussen in Milliardenhöhe zu bezahlen, ohne mit der Wimper zu zucken. Und auch Schweizer Grossbanken mischen meistens kräftig mit.

Kaum ein Monat vergeht, ohne dass nicht wieder von solchen Bussen berichtet wird. Ehrliches, solides Bank-Handwerk verstehen die heutigen Bankster offenbar gar nicht mehr. Abzocken, dass sich die Balken biegen, ist angesagt – während dann Anstand, Ehrlichkeit und Verantwortungsbewusstsein einfach auf der Strecke bleiben.

So dürfen sich die Banken nicht wundern, wenn ihr einst guter Ruf am Boden liegt. Skandalös bleibt, dass indirekt wir Kundinnen und Kunden diese Bussen bezahlen müssen, anstelle der verursachenden Bankster, welche ihre Millionen-Saläre immer vorher ins Trockene bringen. Die Verwaltungsräte schauen zu und nicken diese Masche regelmässig ab. Ein Drecksgeschäft.

Ueli Krasser, Hagendorn

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