Drei neue Schulen für die Stadt Zug

Der Kantonshauptort benötigt bis 2040 neue Standorte für Schulareale. Damit ist der Bedarf immerhin teilweise gestillt.

Zoe Gwerder
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Die Schulen der Stadt Zug platzen aus allen Nähten. Und die Schülerzahlen sollen weiter stark zunehmen. Wie aus dem zweiten Teil des Berichts zur Schulraumplanung Zug hervorgeht, muss die Stadt Zug damit rechnen, dass die Bevölkerung bis zum Jahr 2040 im Vergleich zu heute um rund 50 Prozent zunimmt. Die Anzahl Schüler steige gar um 60 Prozent. Treffen diese Berechnungen zu, benötigt es insgesamt 68 neue Klassen für Kindergarten, Primarschule und Oberstufe.

Darüber hinaus steigt auch der Bedarf an Räumen zur Betreuung der Kinder über Mittag und an Nachmittagen ausserhalb der Schulzeit. Hierzu rechnen die Autoren des erwähnten Berichts mit mehr als 600 zusätzlichen Plätzen. Aktuell stehen für diese Betreuungsangebote 485 Plätze zu Verfügung.

Dichter bauen ist nur bedingt möglich

Der zusätzliche Raumbedarf kann teilweise mittels Verdichtung auf den bestehenden Schularealen bewältigt werden. Entsprechende Projekte für die Schulkreise Zentrum, Herti-Letzi, Oberwil sowie für das Schulhaus Riedmatt und die Oberstufe im Loreto sind bereits in Planung oder angedacht. Um jedoch alle zusätzlichen Schüler unterzubringen, benötigt die Stadt Zug auch neue Standorte für Schulareale. Voraussichtlich seien drei neue Schulen nötig, heisst es im Bericht dazu.

Zum einen im Schulkreis Guthirt, wo die Anzahl Klassen fast verdoppelt werden muss, jedoch eine Verdichtung kaum möglich ist. Zum andern benötigt es im Teilgebiet Lorze des Schulkreises Zug-West ebenfalls fast doppelt so viele Klassen bis zum Jahr 2040. Zusätzlich wird damit gerechnet, dass es dort für die Oberstufe einen zweiten Standort benötigt. Insgesamt benötige es für die drei neuen Schulareale eine Fläche von fast 30000 Quadratmetern.

Diese Berechnung gelte jedoch nur für die Schulen als solche. Denn die Autoren des Berichts zur Schulraumplanung wiesen darauf hin, dass die vielen neuen Klassen noch weiteren Platz benötigen werden. Denn die Stadt Zug wird für diese auch neue Schwimm- und Sportkapazität erstellen müssen.

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